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Richard Fohringer

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Fireland Foods

Echte Schärfe aus echter Handarbeit. Der Niederösterreicher Richard Fohringer sorgt mit seinen Chili-Kreationen im In- und Ausland für brennende Begeisterung. Mit ecoplus International gelang der Sprung in die Slowakei, weitere Auslandsmärkte sind im Visier. 

Er ist längst kein Unbekannter mehr in der Region und seine Kreationen sorgen weltweit für brennende Gaumen. Richard Fohringer, 33 Jahre aus Ruprechtshofen (Bezirk Melk) ist Eigentümer des Zwei-Mann-Unternehmens Fireland Foods und steckt hinter den schärfsten Chili-Saucen des Landes, die auch international für Furore sorgen. Was mit einem Hobby, sechs Chilipflanzen und etwas Herumprobieren begann, ist in den letzten Jahren zu einem 3.000m2-Feld mit über 8.000 Pflanzen herangewachsen – alles natürlich, denn anstelle von Spritzmittel kommen Nützlinge zum Einsatz. Die Samen der rund 300 verschiedenen Sorten, die der studierte Ernährungswissenschafter und Lebensmitteltechnologe selbst anbaut und kultiviert, bezieht er aus aller Welt. Sein Kontaktnetzwerk umfasst Farmer aus Indien, internationale Züchter oder auch Reiseleiter, die Chilisamen an „Mister Chili“ schicken. Der Rest ist echte Handarbeit – einschließlich der Ernte, die jährlich etwa 3 bis 5 Tonnen beträgt und bei brütender Hitze auch schon mal um 4 Uhr morgens stattfindet. Für die schärfsten Saucen der Welt, bedarf es auch die schärfsten Chilis. Dass seine gar so „brennen“ ist nicht ganz der Laune von Mutter Natur überlassen, sondern verlangt Know-how und Fingerspitzengefühl. „Man kann die Pflanzen schon ein wenig erziehen, je nachdem ob man mehr oder weniger gießt – keinesfalls sollte man sie jedoch über längere Zeit austrocknen lassen“, verrät Fohringer. Der Anbau bzw. Verkauf von Samen und Setzlingen, darunter die schärfsten Chilisorten der Welt, ist die Basis für das eigentliche Kerngeschäft, der Produktion von Chilisaucen – und diese sind nichts für schwache Gaumen.

12/12 oder am Ende der Vernunft

„Devils Choice“, „Smoky Mustard“ „End of Sanity“ und viele mehr – Richard Fohringer kreiert Saucen in verschiedensten Schärfegraden (0 bis 12) für alle Geschmacksrichtungen. „Schließlich soll für jeden etwas dabei sein, auch für jene, die es nicht so scharf mögen.“ Dennoch kommen speziell die Hardcore-Fans der scharfen Küche auf ihre Kosten. Mit der „End of Sanity“, also der Sauce am Ende der Vernunft hat Fohringer eine glatte 12/12 gezaubert. „Der Name ist Programm – das Brennen breitet sich langsam aus und füllt nach wenigen Minuten den gesamten Mundraum“, beschreibt der Chili-Experte die Wirkung. 10.000 Gläser hat er im Vorjahr selbst eingekocht und abgefüllt – die Rezepturen sind Eigenkreationen, allesamt ohne Konservierungsstoffe und mit Produkten aus dem Eigenanbau. Inspiration holt sich Mister Chili direkt von seinen Kunden. Bei Grillevents, die er auf seiner Farm inklusive Führungen übers das Chilifeld anbietet oder auch bei Chili-Contests, die als Side-Events bei Großveranstaltungen erfolgreich Einzug gefunden haben. „So bin ich im persönlichen Austausch mit meinen Kunden und bekomme direktes Feedback.“ Auch via Facebook lässt der Niederösterreicher gerne über Schärfegrad und bevorzugte Geschmacksrichtungen abstimmen.

Weltmeister

Belächelt wurde er anfangs schon für seine Idee, aber kritische Stimmen sind nach mehrfachen internationalen Auszeichnungen und einem jährlichen Umsatzwachstum von 100 Prozent inzwischen erloschen. Denn Fohringer hat mit Bravour bewiesen, dass richtig scharfe Chilisaucen nicht nur aus den USA, dem Ursprungsland der Chilisaucen, stammen müssen um eben dort bei internationalen Wettbewerben Awards zu gewinnen. Und so hat er sich jüngst mit seiner „Devils Choice“ (Schärfegrad 10/12) beim World-Hot-Sauce-Award in den USA den Weltmeistertitel geholt und sich gegen 210 Mitbewerber durchgesetzt. Mit den Saucen „Smoky Mustard“ (2. Platz) und Classic BBQ Whiskey (3. Platz) kamen noch zwei weitere Top-Prämierungen hinzu. „Am Anfang haben wir einfach zum Spaß eingereicht, Chancen haben wir uns nicht ausgemacht. Dass wir als kleiner Betrieb aus dem Mostviertel dann so erfolgreich sind, ehrt uns schon sehr“, erzählt Fohringer.

Burner auch im Ausland

In Österreich bedient Fohringer mehrere Vertriebskanäle. Stationär über seinen eigenen Shop in Ruprechtshofen, Online oder Händler, die vom Delikatessengeschäft bis zu Feinkostgeschäften, wie Meinl am Graben reichen. Nach den zahlreichen Prämierungen sind auch die Anfragen aus dem Ausland gestiegen. In Deutschland hat Fohringer einen Vertriebspartner gefunden, in Griechenland schwört ein Burgerlokal auf die Saucen made in Austria. Mit Unterstützung von ecoplus International gelang der Sprung nach Tschechien und in die Slowakei, wo World Weber Bratislava auf die feurigen Produkte setzt. Auch in Ungarn sucht ecoplus International weiter nach potenziellen Vertriebspartnern, ein ungarischer Online-Shop hat eine Auswahl an Saucen ins Sortiment aufgenommen. „Wir sind für neue Märkte natürlich offen, mit unserem Online-Shop sind ohnehin keine Grenzen gesetzt“, so Fohringer.

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