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Helga goes Russia

Wie Österreichs erstes Algen-Erfrischungsgetränk den Weg nach Russland gefunden hat.

Aleksandr ist ein Liebhaber von gesunden, ungewöhnlichen Getränken. Das ist aber nicht nur seine Leidenschaft, sondern auch sein Business: Er ist der Gründer von Health Ink, einer Import- und Vertriebsfirma in Moskau, die Lifestyle-Getränke u.a. aus Deutschland erfolgreich auf den russischen Markt gebracht hat. Und dass manche Dinge einfach passieren, ohne strategisch geplant zu sein, zeigt das Beispiel HELGA. Denn das gesunde Algengetränk des Unternehmens evasis edibles GmbH ist nun in den Regalen der bekannten russischen Supermarktkette Alie Parusa zu finden. Wie es dazu kam und wie HELGA sich am russischen Markt macht, haben wir bei DI (FH) Renate Steger, Geschäftsführerin evasis edibles GmbH, nachgefragt. 

Im Gespräch mit DI (FH) Renate Steger (links). Gemeinsam mit DI Ute Petritsch und Dr. Anneliese Niederl-Schmidinger bildet sie das Geschäftsführerinnen-Trio der evasis edibles GmbH.

Das Algengetränk HELGA hat bislang schon einige ausländische Märkte erfolgreich erobert. Russland war bislang noch nicht auf Ihrem Radar sondern hat sich ergeben – wie kam es dazu? Wir haben eine E-Mail-Anfrage von Aleksandr, dem Inhaber und Gründer von Health Ink, einer Import- und Vertriebsfirma in Moskau, erhalten. In dieser Mail hat er uns mitgeteilt, dass er HELGA gerne am russischen Markt vertreiben möchte. Das hat uns zugegebenermaßen doch etwas erstaunt. Seine Mail war nett und auch sehr lustig geschrieben, aber wir waren dennoch skeptisch. Auch aufgrund seiner Vertriebskanäle. Da waren einerseits Supermarktketten und Fitnesscentren aber auch Tankstellen-Shops. Das fanden wir ungewöhnlich, denn in Österreich ist es unüblich, Lifestyle-Getränke auch auf Tankstellen anzubieten. Darum haben wir ecoplus International kontaktiert und um eine Einschätzung des Unternehmens sowie grundsätzliches Marktpotenzial von HELGA in Russland gebeten. 

Das freut uns natürlich sehr, dazu sind wir auch da. Die Recherche hat ergeben, dass die anfänglichen Zweifel unbegründet waren. Genau und nach eurer Recherche wurde uns auch bewusst, dass eigentlich ein ziemlich „dicker Fisch“ bei uns angebissen hat. Aleksandr und seine Partner vertreiben russlandweit bekannte Lifestyle-Getränke über unterschiedliche Vertriebskanäle – von Supermarktketten, über Fitnessstudios bis hin zu Tankstellen. Ausschlaggebend für eine Zusammenarbeit war, dass er ein Hamburger Lifestyle-Getränk sehr schnell in Russland etablieren konnte. Und: Er meinte auch, wir können es doch einfach mal probieren.

„Aus dem Probieren ist nun eine sehr wichtige Vertriebspartnerschaft entstanden.“

Welche anfänglichen Erwartungen hatten Sie? Offen gesagt zu Beginn nicht sehr viele. Wir vertrauten zwar Aleksandr und seinem Team, aber es war natürlich viel Ungewissheit hinsichtlich der Abwicklung etc. mit dabei. Aber auch hier – von den Verhandlungen bis zur Vertragsunterzeichnung – erwies sich alles als sehr unkompliziert. Erfreulich natürlich auch, dass unser Algengetränk HELGA nicht von den Sanktionen betroffen ist und offiziell ins Land importiert werden darf.

Wie lautet nun Ihre erste Zwischenbilanz? Wir haben erkannt, dass HELGA in Russland Potenzial hat. Viele, besonders Frauen, interessieren sich für gesunde Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Moskau ist eine Millionenmetropole – hier gibt es viele verschiedene Zielgruppen, die wir ansprechen können. Und da wollen wir natürlich ansetzen und durchstarten. Im Februar zum Beispiel auf der Prodexpo Lebensmittelmesse. Dort wird Aleksandr HELGA präsentieren.

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