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5 (funny) facts über Rumänien

Womit verbinden Sie Rumänien? Graf Dracula, dem Donaudelta Tal, herzhaftes Essen oder einer gewissen Trinkfreudigkeit der Bevölkerung? Was ist Klischee, was stimmt wirklich? 5 (funny) Facts.

 1. Rumänien und sein Hang zu Rekorden

Größtes Osterei (7,25 Meter), größter Salat (19.000 Kilo), längste Bratwurst (392 Meter), schwerster Kuchen (281 Kilo) usw. – Rumänen scheinen Rekorde zu lieben. Fast jedes Jahr kommt ein neuer hinzu. Soziologen vermuten sogar eine aus den kommunistischen Zeiten überkommenden Rekordsucht, dessen Höhepunkt der Bau des Volkspalastes war. 20.000 Arbeiter waren fünf Jahre lange mit dem monströsen Palast beschäftigt. Das Parlament in Bukarest beherbergt 1.100 Zimmer und ist zudem mit drei Milliarden Euro das teuerste Verwaltungsgebäude der Welt.  

Mit 12 Stockwerken auf einer Länge von 240 Metern und einer Breite von 270 Metern ist das Bukarester Parlament nicht nur rekordverdächtig groß, sondern war auch dementsprechend teuer in der Herstellung. Foto: unsplash

2. Rumänien und sein Galgenhumor

Friedhöfe sind im Regelfall kein Ort der Freude. Anders im rumänischen Săpânța. Hier soll mit einem lachenden Auge an die Verstorbenen gedacht werden. Der lokale Friedhof ist für seine farbenfrohen, geschnitzten und bemalten Holzkreuze bekannt, die zudem mit lustigen Geschichten der Verstorbenen versehen sind. Zu den berühmtesten Versen zählt wohl folgender: 

Unter diesem schweren Kreuz 
liegt meine selige Schwiegermutter.
Wenn Sie noch drei weitere Tage gelebt hätte,
wäre ich jetzt da unten und Sie würde das lesen.
Ihr, diejenigen die hier vorbeiziehen,
versucht, sie nicht aufzuwecken.
Denn wenn sie wieder nach Hause kommt,
wird sie wieder mit mir streiten.
Aber ich werde mich so verhalten,
dass Sie nicht wieder kommt.
Bleib hier meine geliebte Schwiegermutter!

Hier soll mit einem lachenden Auge an die Verstorbenen gedacht werden. Der bunte Friedhof von Săpânța. 

3. Rumänien und seine eigenwillige Uhr

Was jetzt kommt ist nichts für überkorrekte Menschen: Die Bahnhofsuhr in Caracal tickt zwar richtig, jedoch wird die römische Ziffer 4 fantasievoll mit IIII anstelle von IV angezeigt. Das scheint niemanden weiter zu stören, erfüllt die Uhr doch seinen Zweck und bringt Bekanntheit für die sonst eher unscheinbare 31.000 Einwohnerstadt.  

"Monks" unter uns sollten auf diese Uhr besser keinen Blick werfen. 

4. Rumänien und sein rundes Dorf

Unweit (40 km) von Temeswar, unserem rumänischen Bürostandort, hat sich Charlottenburg, ein 100 Einwohner-Dorf, unter Touristen einen Namen gemacht. Die Besonderheit: Das Dorf ist in Form eines Kreises angelegt. Beim Bau wurde darauf geachtet, dass alle Häuser identisch aussehen und gleich groß sind. Das ist, richtig: absolut rekordverdächtig. In der Dorfmitte, wo später Kirche und Schule errichtet wurden, gibt es noch einige Maulbeerbäume von anno dazumal. Sie zählen – aufgrund des Alters – zur Hauptattraktion des Dorfes.  

Das gallisches Dorf in Rumänien. Nicht in Reih und Glied, sondern kreisförmig angelegt. Foto: ziel-rumaenien.de 

5. Rumänien und seine Frankophilie

Die 2,6 Millionen Hauptstadt Bukarest wird auch das Paris des Ostens genannt. Tatsächlich haben sich die Bauherren des 20. Jahrhunderts stark an Frankreichs Hauptstadt orientiert – inklusive Triumphbogen. Die Rumänen sind stolz darauf. Auch die Sprache ähnelt dem Französischen. So bedankt man sich heute noch in Rumänien mit einem höflichen Merce.  

Paris diente als Vorbild für die historischen Bauten der Bukarester Innenstadt. Die Rumänien sind stolz darauf und danken mit "Merce". Foto: unsplash

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