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"Man muss sich Worst-Case-Szenarien gut ansehen, um sich dann extra gut abzusichern."

Ing. Jürgen Schöls

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„Als Innovativer hat man immer eine Chance“

Mit Bodenhaftung und geerdet, mit klaren Zielen vor Augen, so agiert Ing. Jürgen Schöls, Herz und Kopf des Waldviertler Unternehmens APV. Schritt für Schritt entwickelt er seit 1997 das Unternehmen – vom regionalen zum internationalen Player. Im Interview mit ecoplus International spricht er über seinen neuen Fokusmarkt – die USA. Wir haben u.a. nachgefragt, welche Herausforderungen und Chancen auf niederösterreichische Unternehmen auf dem Weg nach Nordamerika warten.

Herr Schöls, nach Exportmärkten, wie Ungarn, Tschechien, Rumänien, Türkei oder Russland steht nun die USA auf Ihrem Internationalisierungs-Radar. Welche Beweggründe hatten Sie für diesen Schritt?
Bevor wir in neue Märkte gehen, sehen wir uns Länder mit hoher landwirtschaftlicher Fläche an und gehen dann in die Sondierung. Sprich wir geben Studien in Auftrag und prüfen, ob auch wirklich Potenzial für unser Unternehmen gegeben ist. Dabei greifen wir immer gerne auf die Unterstützung von ecoplus International zurück – zuletzt konnten wir – Dank des Netzwerkes und Know-how der Mitarbeiter vor Ort – in Rumänien, Russland und der Türkei rasch Vertriebspartner finden.

"DIE SCHNELLIGKEIT DES US-MARKTES BEGEISTERT UNS UND PASST AUCH GUT ZU UNS"

Und die USA hat Potenzial.
Ja, für die USA sehen wir sehr viel Potenzial. Wir arbeiten seit zwei Jahren mit einem Großhändler in Illinois zusammen. Auch wenn die Zusammenarbeit gut läuft, haben wir langfristig das Ziel, unabhängig zu werden, denn auf Dauer haben die meisten Händler zu wenig Energie. Ein eigener Mann vor Ort ist daher wichtig. Als Produzent von OEM-Produkten sind wir auf exakte und griffige Informationen angewiesen, wir müssen selbst vor Ort sein.

Wie würden Sie die Mentalität der US-Amerikaner beschreiben, was begeistert Sie am Markt?

Wir haben bislang nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Amerikaner sind sehr offen, sehr verkaufsorientiert und schnell, d.h. ein Landwirt kauft sofort. Diese Schnelligkeit begeistert uns und passt auch gut zu uns.

Womit punktet APV am US-Markt?
Unsere Branche am US-Markt stufe ich eher schleppend ein. Mit innovativen Maschinen hat man immer eine Chance, und der Markt ist groß! Das spielt uns natürlich zu, da Innovationen für uns ein großes Thema sind.

Mit den USA assoziiert man unendliche Weiten und große Flächen. Werden demnach größere Maschinen angefragt?
Der Bedarf an Maschinen ist sicher ein anderer, aber nicht nur was die Größe betrifft. Es gibt auch in den USA kleinere und größere Landwirte. Wir sind derzeit in der Erhebung, was gebraucht wird und haben auch schon erste Anfragen von US-Herstellern erhalten.

"MAN MUSS SICH WORST-CASE-SZENARIEN GUT ANSEHEN, UM SICH DANN EXTRA GUT ABZUSICHERN"

Welche Herausforderungen warten?
Das sind sicherlich die rechtlichen Komponenten. Firmengründungen funktionieren in den USA ganz anders als hierzulande. Wir sind gerade dabei, mit Rechtsanwälten und Experten zu prüfen, welcher Weg für uns der optimale ist. Man muss sich Worst-Case-Beispiele gut ansehen bzw. Szenarien durchdenken, um sich dann extra gut abzusichern. Es geht darum, dass jeder für sein Unternehmen die passende Lösung findet.

Stichwort the next lap? Welche Ziele haben Sie für die kommenden Jahre gesteckt?
Die USA ist für uns absoluter Fokusmarkt, wir wollen dort eine Vertriebsstruktur aufbauen. Ziel für 2016 ist es, einen eigenen APV-Mitarbeiter vor Ort zu haben, dann wird sich zeigen, wie sich der Markt entwickelt. Das kann sehr schnell gehen, wie wir am Beispiel Rumänien gesehen haben. Dort haben wir mit dem ecoplus International Sales Pool gestartet – und wir arbeiten mit diesem Mitarbeiter nun sehr, sehr erfolgreich. Ob wir auch vor Ort produzieren, wird sich zeigen. Derzeit prüfen wir intern, wie wir die Prozesse bestmöglich optimieren. Wir wissen, dass wir aufgrund der schnellen Kaufbereitschaft der Landwirte auch eine rasche Verfügbarkeit von Maschinen bewerkstelligen müssen.

Über APV: APV stellt Streu-, Sä- und Pflegegeräte für die Bewirtschaftung von Grünland, für den Ackerbau, den Obst- und Gemüsebau sowie für den (kommunalen) Winterdienst her. Deren Vorteil: Die Geräte eignen sich zur universellen Montage auf diversen Bodenbearbeitungs- und Gründlandbewirtschaftungsgeräten, sodass eine kombinierte Anwendung in einem Arbeitsgang möglich ist. Der Nutzen: Schnelles und ressourcenschonendes Arbeiten - das spart Zeit und Geld.
Ing. Jürgen Schöls, Geschäftsführer APV Technische Produkte GmbH

Die USA ist auch für Sie ein Exportmarkt mit Potenzial?
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Dr. Gabriele Forgues, Geschäftsführerin ecoplus International
Tel: 02742/9000-19716 | E-Mail: g.forgues@ecoplus.at

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