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„Man darf sich nicht entmutigen lassen, wenn der erste Schritt auf einem Auslandsmarkt nicht gleich gelingt. Von Fehlern lernen, sich austauschen, über den Tellerrand blicken und sich weiterentwickeln. Kein Weg führt daran vorbei.“

Florian Nowy

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COMPACFOAM: Innovative Technologie auf internationalen Märkten

Mit einem speziellen Verfahren zur Herstellung eines thermoplastischen Kunststoffschaums ist das noch junge Unternehmen bereits international erfolgreich. Kundennähe und der Blick über den Tellerrand sind für stabiles Wachstum ausschlaggebend.

COMPACFOAM vereint höchste Druckfestigkeit mit bester Wärmedämmung und geringem Eigengewicht. Das gleichnamige Unternehmen aus Niederösterreich entwickelte dieses spezielle Verfahren zur Herstellung eines thermoplastischen Kunststoffschaums. Mit einer Dichte von 100 – 400 kg/m³ auf Basis des Polymers Polystyrol, entspricht das Produkt zwar dem bekannten Polystyrol (EPS bzw. Styropor®), innovative Technologien von COMPACFOAM haben die Dichte aber um ein Vielfaches erhöht. Dadurch ergeben sich einzigartige Werkstoffeigenschaften bei gleichzeitiger Sicherheit eines jahrzehntelang erprobten Materials. Export ist für das noch junge Unternehmen fixer Bestandteil in der Erfolgsplanung.

Akzeptanz neuer Technologien braucht noch Zeit

Gegründet vor vier Jahren, erzielt das niederösterreichische Unternehmen heute einen Jahresumsatz von rund 3 Millionen Euro. Österreich, Deutschland, Tschechien, Polen und Großbritannien sind die wichtigsten Absatzmärkte. Der Exportanteil des noch jungen Unternehmens liegt bei 90 Prozent. Und auch künftig will das 10-köpfi ge Team wachsen, ecoplus International unterstützt bei der Suche nach Vertriebs- und Kooperationspartnern. Erste Geschäfte im kleineren Umfang verzeichnet COMPACFOAM in Frankreich, die USA sind auf dem Internationalisierungs-Radar. Dort war das Unternehmen bereits 2012 auf der Greenbuild, der international größten Messe für nachhaltiges Bauen, in den USA vertreten. Der Erfolg in Nordamerika blieb bislang noch aus, aber: „Man darf sich nicht entmutigen lassen, wenn der erste Schritt nicht gleich gelingt“, so Firmengründer Florian Nowy. Amerikanische Architekten haben zwar Interesse an COMPACFOAM gezeigt, die Akzeptanz ist jedoch noch nicht gegeben. 

Blick über den Tellerrand

Fensterindustrien, wie der deutsche Aluminiumfensterproduzent Schüco oder das österreichische Traditionsunternehmen Gaulhofer sowie Fertighaushersteller in Österreich und Deutschland, wie HARTL Haus und ELK Fertighaus zählt COMPACFOAM zu seinen Kunden. Für den Exporterfolg entscheidend sieht Nowy engagierte Vertriebspartner mit entsprechenden Marktkenntnissen und Kontakten zu Entscheidungsträgern. Und selbst wenn diese gefunden sind, kann es bis zum Erstgeschäft dauern. „Man muss bei einem völlig neuen Produkt mit einer Durststrecke von etwa zwei bis drei Jahren rechnen“, spricht Nowy aus Erfahrung. Als Erfolgsbeispiel nennt er die Zusammenarbeit mit Jiří Heger. Der tschechische Unternehmer führt noch andere hochspezialisierte Produkte für den Baubereich und kann somit mit höherer Kompetenz und größerem Produktportfolio beim Kunden punkten. Um langfristig erfolgreich zu sein, will COMPACFOAM in den nächsten Jahren den Umsatz zumindest verdreifachen. Nowy: „Dazu müssen wir ständig neue Anwendungen bzw. Märkte finden, wo unser Material seine Stärken voll ausspielen kann. „In der preissensiblen Baubranche besteht ständig die Gefahr, durch ein technisch zwar nicht vergleichbares, aber günstigeres Material ersetzt zu werden.
Daher blicken die Niederösterreicher über den Tellerrand. Gemeinsam mit einem Caravan-Hersteller haben sie Profi le für den Fahrzeugbau entwickelt und damit einen Großkunden an Land gezogen. Wichtig ist auch die ausgeprägte Kundennähe: maßgenaue Anfertigung oder individuelle Erzeugnisse. So wird zum Beispiel aktuell gemeinsam mit der Universität Innsbruck und BERGERecotrail, einem Tiroler Hersteller von Lkw-Trailern, an einem extrem leichten Sattelauflieger geforscht. „Die ersten Tests waren äußerst vielversprechend“, so Nowy.

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