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EE in Polen: Strom wird zum Auktionsmodell

Das neue Gesetz für erneuerbare Energien (EE) in Polen ist verabschiedet. Ein Auktionsmodell soll das bisherige System der grünen Zertifikate ersetzen. Bis 2020 soll der Anteil von 15 Prozent Grünstrom am gesamten Energieverbrauch des Landes erreicht werden.

Polen produziert derzeit Grünstrom mit einer Kapazität von rund 6.000 Megawatt, das sind weniger als 10 Prozent der Stromnachfrage. Die restlichen 90 Prozent stammen aus verfeuerter Kohle. Da sich Polen zu den EU-Klimaschutzzielen bekannt hat, muss das Land seine Treibhausgasemissionen reduzieren und den Anteil an erneuerbarer Energien erhöhen.

Zuschlag für günstigsten Anbieter
Künftig werden pro Jahr feste Kapazitäten an erneuerbaren Energien ausgeschrieben, der jeweils günstigste Anbieter erhält den Zuschlag. In weiterer Folge erhält der Anbieter über einen Zeitraum von 15 Jahren nach Beginn der Energieproduktion einen festen Abnahmepreis für den produzierten Strom. Die Stromlieferung muss bis spätestens nach 48 Monaten beginnen, bei Photovoltaik nach 24 Monaten, bei Offshore-Windanlagen hat die Lieferung nach 72 Monaten zu erfolgen.

Chance auch für Wind- und Solarenergie
Mindestens einmal pro Jahr erfolgt künftig die Ausschreibung durch das Energieregulierungsamt URE, im Vorfeld werden Referenzpreise und Menge festgelegt. Besonderheit: Eine mögliche Begrenzung für Technologien, wie etwa Wind- und Solarenergie, die weniger als 4.000 Volllaststunden pro Jahr bieten. Damit sollen auch jene Energieträger eine Chance eingeräumt werden, die rein kostentechnisch im Nachteil sind.

Bereits im Vorfeld der Auktionen müssen potenzielle Betreiber mehrere Auflagen erfüllen, etwa einen Nachweis aus dem Flächennutzungsplan über die Bebauungsbedingungen am geplanten Standort, ein Netzanschlussvertrag, eine Baugenehmigung, ein Zeit- und Finanzierungsplan sowie eine Bankgarantie oder Kaution.

Zeitrahmen der Umsetzung der neuen Regelungen

Quellen: GTAI, Wirtschaftsblatt

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