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Exportservice: ecoplus International unterstützt

ecoplus International unterstützte seit Jahresbeginn 170 niederösterreichische Unternehmen mit 454 Dienstleistungen bei Export-Aktivitäten. 

Den Markt sondieren, potenzielle Vertriebspartner finden, Netzwerke aufbauen – in Auslandsmärkten Fuß zu fassen, ist für kleine und mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung.

Unterstützung bietet ecoplus International, eine Tochtergesellschaft von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, und der RLB NÖ-Wien. 170 heimische Unternehmen nahmen im ersten Halbjahr 2017 die kostenfreien Dienstleistungen in Anspruch. „Exporte sichern Arbeitsplätze und sind für viele Unternehmen ein wesentlicher Wachstumsmotor. Wir wollen daher mit den Services von ecoplus International die Aktivitäten der niederösterreichischen Exportwirtschaft bestmöglich unterstützen, um ihre Produkte und Dienstleistungen auf Auslandsmärkten noch erfolgreicher zu vermarkten“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Die Wirtschaftslandesrätin spricht sich zudem klar gegen eine weitere Verschärfung der Russland-Sanktionen aus und fordert ernsthafte und lösungsorientierte Verhandlungen statt Sanktionen.  

„Mehr als 40 Prozent des Bruttoregionalprodukts erwirtschaften niederösterreichische Unternehmen mit Warenexporten. Diese Zahl unterstreicht die Wichtigkeit der Internationalisierung, eine essenzielle Säule der niederösterreichischen Wirtschaftsstrategie. Knapp eine viertel Million Arbeitsplätze sind mit den  Exporterfolgen verbunden“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav die Bedeutung der internationalen Tätigkeiten.

ecoplus International greift niederösterreichischen Unternehmen bei ihren Auslandsaktivitäten unter die Arme. Ein gutes  Beispiel ist das Außenbüro in Temeswar (Rumänien), das heuer sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Einerseits stehen bei den Aktivitäten von ecoplus International nach wie vor die osteuropäischen Märkte, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechischen, Ungarn im Fokus, andererseits gibt es auch Exportunterstützung für den russischen Markt, in die Türkei, United Kingdom, USA und in den Iran, wobei den Vereinigten Arabischen Emiraten immer noch eine wichtige Hub-Rolle – auch in Richtung Iran – zukommt.  

Landesrätin Petra Bohuslav betont: „Die raschen geopolitischen Veränderungen zeigen, dass es sinnvoll ist, auf mehreren Beinen zu stehen und in unterschiedlichen Wirtschaftsregionen tätig zu sein. Als kleiner aber dynamischer Teil einer globalisierten Wirtschaftswelt treffen Niederösterreich Entscheidungen der Weltpolitik genauso wie die positive Dynamik in Osteuropa. Die Russland-Sanktionen haben zu massiven Exporteinbrüchen der NÖ Exportwirtschaft geführt. Da die Sanktionen bisher keinen politischen Lenkungseffekt zeigen, sondern nur wirtschaftlichen Schaden anrichten, wäre es besser, die Sanktionen zu beenden. Eine weitere Beschädigung unserer wirtschaftlichen Beziehungen mit Russland nützt in Europa niemanden. Die EU ist daher gefordert als Vermittler zwischen den beteiligten Konfliktparteien aufzutreten. Wir brauchen ernsthafte und lösungsorientierte Verhandlungen statt Sanktionen.“  

„Wir seitens ecoplus International begleiten die Betriebe ins Exportland bzw. betreuen sie, unterstützen bei Marktrecherchen, bei der Suche nach lokalen Vertriebspartnern oder bei PR- und Marketingprojekten. Allein im ersten Halbjahr haben wir 454 Dienstleistungen erbracht. Dabei zeigte sich, dass die Betriebe vor allem unsere Unterstützung bei der Suche nach Partnern bzw. Kunden im Exportmarkt nachfragen. Darauf fokussieren wir uns sehr stark. Denn mit den richtigen lokalen Partnern den Markt gemeinsam zu bearbeiten, ist ein Schlüsselfaktor für erfolgreiche Exportgeschäfte“, so ecoplus International Geschäftsführerin Gabriele Forgues und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.  Zu den Kunden von ecoplus International im ersten Halbjahr 2017 zählen unter anderem die BMB Gebäudehygiene GmbH (Schimmelentfernung für Tschechien), Evasis (Algengetränk für die Slowakei) und Joma Kunststofftechnik (Gewürzmühlen für Russland), die in den vergangenen Monaten neue Partner bzw. Kunden erschließen konnten. 

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