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Gelebte Perfektion rund um das Kobe-Rind

Aufgewachsen am elterlichen Hof, war Florian Irxenmayr schnell bewusst, dass das Geschäft mit Milchkühen künftig kein ertragreiches sein wird. Als dann die Übergabe des Betriebes an ihn bevorstand, war für Florian schnell klar: Es muss etwas Ertragreiches, aber dennoch Nachhaltiges für die regionale Wertschöpfung sein. Nach intensiven Recherchen und Gesprächen mit den späteren Gründungsmitgliedern Patrick Fehringer und Karl Peterseil, war schnell klar: Die Züchtung von Kobe-Rindern könnte der Schlüssel zur gewünschten Neuaufstellung sein. 

Das Team rund um Florian Irxenmayr (links im Bild) hat am Hof ideale Bedingungen für ihre 60 Wagyurinder geschaffen. Foto: Wagyguhof

Ersten Zugang dazu gab’s in Tirol. Der dort ansässige Wagyu-Verein gab wertvolle Einblicke und umfassendes Wissen zum Thema Aufzucht, Pflege und Verarbeitung der Tiere. Ein Jahr später nannte das Jungunternehmen zwei Stiere aus Amerika sowie weibliche Rinder aus Deutschland sein Eigen – ein weiterer Meilenstein und der Anfang des Wagyuhofes in Haag war geschafft. 

Wagyu-Rind: Einzigartig aufgrund spezieller Genetik

Heute, vier Jahre später grasen 60 Rinder auf der Weide. Und selbst für Laien ist es sofort ersichtlich: Kein besseres Umfeld könnte es für die prächtigen Tiere geben als hier am Wagyuhof – in idyllischer Ruhe, im sanft hügeligen Mostviertel. Die Vision des – inzwischen vierköpfigen Teams – „das wichtigste ist ein glückliches und gesundes Leben unserer Tiere“, ist kein leerer Marketing-Sager, sondern tiefste Überzeugung und 100 % gelebte Realität. „Nicht nur draußen auf der Weide, auch im Stall haben wir Konditionen geschaffen, um unseren Tieren ein bestmögliches Umfeld zu geben. So prüft zum Beispiel eine Echtzeitmessung von LineMetrics, ob die perfekte Balance zwischen Stalltemperatur und Luftfeuchte gegeben ist“, erklärt Martin Voglmayr. Betritt man den Stall, weiß man, was er meint. Der Neubau ist offen, weitläufig und lichtdurchflutet. Die Rinder strahlen auch hier eine Ruhe aus, die beispielhaft ist.  

Das Wagyrind ist das teuerste Rind der Welt und zeichnet sich durch die besondere Struktur des Fleisches und den geringen Anteil an gesättigten Fettsäuren aus. Fotocredit: Wagyuhof 

Vertriebspartner für gehobene Gastronomie 

Etwa 28 Monate verbringt ein Rind am Wagyuhof, ehe es zur Schlachtung kommt – deutlich länger, als ein herkömmliches Mastrind. Dieser Vorgang erfolgt stressfrei fürs Tier, in Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern aus der Region. Und auch so ist das Rind am Wagyuhof nicht mit anderen Rindern vergleichbar. Das Fleisch ist marmorierter, die Struktur mürber und der Anteil gesättigter Fettsäuren geringer. Jetzt im Sommer herrscht Hochsaison im Verkauf. Und gekauft wird (fast) alles, was das Rind zu bieten hat. Hoch im Kurs stehen sämtliche Steakarten und Special Cuts sowie Burger Patties – diese werden mit – von einem Bäcker aus der Region – handgemachten Buns (Weckerl) komplettiert und in der Kombi verkauft.

„Patties & Buns sind unsere Antwort auf home-made mit Convenience-Vorteilen“ 

Die Zielgruppe reicht von jungen Menschen, die Burger essen, weil es gerade hip ist, bis zur Oberschicht. Der Abhof-Verkauf bringt ein Drittel der Absatzmengen, ein Drittel wird über den Online-Shop verkauft ein weiteres Drittel geht an die Gastronomie. Hier möchte man auch im Ausland anknüpfen. Diana Schauer, ecoplus International: „Unser Ansatz ist es, einen Vertriebspartner zu finden, der gezielt die gehobene Gastronomie bearbeitet und so nachhaltig Umsätze generiert.“

Visionen & mögliche Exportschlager

Das teuerste und exklusivste Rind der Welt (bis zu ca. 220 Euro/Kilo) bringt das Gründerteam auch auf sehr exklusive Ideen, womit man künftig in der Top-Gastronomie im In- und Ausland punkten möchte. „Uns schwebt etwa eine sehr veredelte Form von Speck, Salami oder Pastrami vor – diese Spezialitäten könnten durchaus zu erfolgreichen Exportprodukten werden“, so Karl Peterseil. Ein weiterer Meilenstein ist aktuell der Zubau am Hof, der Verkaufsraum wird erweitert, ein zusätzlicher Mitarbeiter wird halbtags angestellt, um die Zerlegung des Fleisches künftig direkt am Hof zu machen – ein Arbeitsplatz mehr und auch wieder ein Stück mehr der regionalen Wertschöpfung. 

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