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Haus- und Wohnungsbau in Großbritannien

Wie wohnen die Briten? Über Reihenhäuser, Generation Boomerang, Urbanisierungsgrad und die Beschaffenheit der Liegenschaften. 

  • 66 Millionen Menschen leben in Großbritannien. Der Anteil der älteren Generation steigt kontinuierlich. Momentan beträgt der Anteil der über 75-Jährigen 10,4 Prozent und wird laut Prognose auf 15,4 Prozent im Jahr 2037 wachsen. 

  • Ein weiteres Phänomen ist die sogenannte „boomerang generation”. Erwachsene Kinder, die wieder in ihrem Elternhaus einziehen. Die Anzahl der Haushalte, in denen 20 bis 34-Jährige mit ihren Eltern leben, stieg im Jahr 2017 auf 3,4 Millionen. 

  • Das rasanteste Bevölkerungswachstum 2017 verbuchte London. In den letzten zehn Jahren wuchs die Bevölkerung um 1,2 Millionen und zählt aktuell rund 8,7 Millionen Einwohner. Die britische Bevölkerung im Nordosten Großbritanniens hingegen verzeichnete in den letzten Jahren den geringsten Zuwachs (+84.000 Einwohner). 

  • Der durchschnittliche britische Haushalt zählt 2,4 Personen. Der EU-Durchschnitt lag 2017 bei 2,3 Personen. Rund 1,1 Millionen Menschen lebten nicht in Haushalten, sondern in kommunalen Einrichtungen, wie z.B. Studentenheimen, Internaten aber auch Obdachlosenheimen. 2017 betrug der Anteil von Familien mit einem allein-erziehenden Elternteil 39 Prozent. Der Anteil an allein-lebenden Menschen stieg auf 28 Prozent (13 Prozent im Jahr 1961).

  • 2019 wird das erste Jahr sein, in dem die „Babyboomers“ die „Millenials“ zahlenmäßig übersteigen. Im Jahr 1997 gab es noch um 30 Prozent mehr 18 bis 34-Jährige als 55 bis 74-Jährige. Diese demografischen Veränderungen haben auch große Auswirkungen auf die Art, wie die Briten in Zukunft wohnen werden.

  • Der Urbanisierungsgrad in Großbritannien ist unumstritten hoch. 83 Prozent der britischen Bevölkerung werden von den United Nations als Städter eingestuft. Der durchschnittliche Urbanisierungsgrad in den einkommensstärksten Nationen liegt bei 82 Prozent. 

  • 2017 betrug die Anzahl geplanter Wohnungen 391.300. Die meisten Wohnungen wurden in London und im Südosten Großbritanniens geplant. Im Jahr 2011 lag die Anzahl noch bei 202.100 Wohnungen.

  • 2017 gab es 28,7 Millionen Wohnungen und Häuser im Vereinigten Königreich: 23,9 Millionen in England, 2,6 Millionen in Schottland, 1,4 Millionen in Wales und 0,8 Millionen in Nordirland.  
So wohnen die Briten: Reihenhäuser dominieren (28,4 %), gefolgt von Doppelhaushälften (25,3 %), Wohnungen (20,7 %), Einfamilienhäusern (16,7 %) und Bungalows (8,9 %) Foto: Bruno Martins, Unsplash
  • Der Großteil der Liegenschaften in Großbritannien ist alt. Genau genommen sind 21,2 % älter als 100 Jahre. 54,8 % wurden zwischen 1919 und 1980 gebaut und nur 24 % wurden im Zeitraum von 1981-2017 errichtet. 

  • 10 % der britischen Haushalte zieht jedes Jahr. Jeder Haushalt wendet jedes Jahr durchschnittlich £450 für Instandhaltung und Reparaturen auf, weitere £1.350 werden für größere Aufbesserungen und Verschönerungen der Liegenschaften ausgegeben. 

  • 214.000 Liegenschaften wurden von März 2016 bis März 2017 gebaut, die meisten Häuser wurden 1968 gebaut (425.830 Häuser).

  • 2017 wurden rund £38,4 Milliarden in den Hausbau investiert, das entspricht 1,5 % des BIP. 

  • Von März 2017 bis März 2018 wurden 1,21 Millionen Häuser verkauft. 

  • 2017 wurden 812.700  Hypotheken aufgenommen mit einem Gesamtwert von £149 Milliarden (Spitzenwert 2007 mit 1,2 Millionen Hypotheken und einem Gesamtwert von £178 Milliarden).

  • Der durchschnittliche Preis für ein Haus stieg von £89.200 im Jahr 2000 auf £221.600 im Jahr 2017. Das durchschnittliche Jahreseinkommen der Briten hat sich hingegen nur minimal im gleichen Zeitraum erhöht (von £22.800 auf £35.400).

  • Die Baubranche in Großbritannien (inkl. Baunebengewerbe) umfasst rund 650.000 Arbeitsplätze. 

  • Rund 20 % der Häuser und Wohnungen in Großbritannien erreichen den Mindeststandard nicht und stellen aufgrund von Schimmel und schlechte Elektroinstallationen eine Gefahr dar. 

 Quelle: www.nhbcfoundation.org/wp-content/uploads/2018/09/NF81-W

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