Zielgenau

zu den richtigen Infos

Zielland


An welchem Land sind Sie interessiert?

Branche


In welcher Branche sind Sie tätig?

Volltextsuche

ZURÜCK

Hoffnungsmarkt Iran: Geduld der Exporteure ist gefragt

Beim Iran Businesstalk zogen Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, WKNÖ-Vizepräsident Dr. Christian Moser, IVNÖ-Präsident Thomas Salzer und Mag. Hermann Kalenda, Leiter Kommerzkunden Niederösterreich der RLB NÖ-Wien eine Zwischenbilanz. „Der Fall der Sanktionen war ein essenzieller Meilenstein, der Iran ist ein vielversprechender Markt, aber für den Geschäftsabschluss mit iranischen Betrieben brauchen unsere Unternehmen weiterhin viel Geduld. Einige positive Geschäftsabschlüsse bestätigen den Schritt in den Iran.“

(29. November 2016) – Der Iran liegt an der 40. Stelle bei den Exporten aus Niederösterreich. 2015 wurden niederösterreichische Waren im Wert von 51,4 Mio. Euro in den Iran exportiert. Die Exporte konnten somit um 19,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Spannungen mit Saudi Arabien und die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten bringen geopolitisch und regionalpolitisch große Herausforderungen für die Region und den Iran mit sich, wie Nahostexpertin Dr.in Karin Kneissl im Rahmen des Iran Businesstalks erklärte. Sie hebt aber auch den hohen Bildungsgrad der iranischen Bevölkerung und das große Rohstoffvorkommen hervor, die den Iran zu einem wichtigen Akteur machen. Österreichs Wirtschaftsdelegierter Dr. Georg Weingartner geht davon aus, dass sich die wirtschaftliche Öffnung des Irans 2017 weiter fortsetzen wird.

„Mit ecoplus International haben wir gezielt Märkte identifiziert, auf denen wir große Chancen für die niederösterreichische Wirtschaft sehen. Der Iran ist mit einer Bevölkerung von knapp 80 Millionen Personen und einer Wirtschaft mit hohem Entwicklungspotenzial einer dieser Hoffnungsmärkte. Ein halbes Jahr nach unserer Delegationsreise zeigt sich, dass die mitgereisten niederösterreichischen Firmen sehr gute Kontakte knüpfen konnten. Für das Irangeschäft ist aber auch viel Geduld gefragt, doch ich bin überzeugt: Es macht sich bezahlt“, betont Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki, IVNÖ-Präsident Thomas Salzer, Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav, ecoplus International Geschäftsführerin Dr.in Gabriele Forgues, Mag. Hermann Kalenda, RLB NÖ-Wien, WKNÖ-Vizepräsident Dr. Christian Moser (Foto: Helena Wimmer)

„Niederösterreichs Betriebe genießen im Iran ein hervorragendes Image. Diesen Startvorteil wollen wir nutzen. Nach Aufhebung der Sanktionen gibt es enormen Investitionsbedarf im Iran. Wir sehen vor allem in den Bereichen Energie- und Umwelttechnologie, Infrastruktur und Verkehr  sowie Industrieausrüstungen große Chancen für die niederösterreichischen Betriebe“, erklärt WKNÖ- Vizepräsident Dr. Christian Moser. „Für Branchen wie die österreichische Bau- und Maschinenindustrie ist weiterhin der richtige Zeitpunkt, um im Iran aktiv zu werden und Geschäfte zu machen“, ist IVNÖ-Präsident Thomas Salzer überzeugt.

Mag. Hermann Kalenda, Leiter Kommerzkunden Niederösterreich der RLB NÖ-Wien, verwies in seinem Statement auf die weiterhin bestehenden strengen regulatorischen Rahmenbedingungen: „Durch die Aufhebung der wesentlichen EU-Sanktionen gegen den Iran hat sich ein neuer Markt für Unternehmen wieder geöffnet. Aber die Erfüllung der strengen regulatorischen Rahmenbedingungen insbesondere hinsichtlich der Einhaltung der verbleibenden EU- und US-Sanktionsbestimmungen, Kundenkenntnis (KYC), Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierung sind nach wie vor dominierende Elemente, die das Gelingen von Iran-Geschäft für Kunden und Bankpartner dominieren.“ „Es zeigt sich, dass mit unserer Wirtschaftsreise der Grundstein für erste Aufträge niederösterreichischer Firmen im Iran gelegt wurde“, betonen ecoplus Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki und ecoplus International Geschäftsführerin Dr.in Gabriele Forgues. „Firmen wie Compact Milling Systems, Schnabl Stecktechnik, Voith Digital Solutions (ehemals VOITH Turbo) und sind bereits konkrete Geschäftsbeziehungen mit iranischen Betrieben eingegangen. Wir gehen davon aus, dass in den kommenden Monaten weitere Aufträge folgen werden.“

Sie haben Fragen?

Unsere Ansprechpartner kümmern sich gerne um Ihre Anliegen:

ecoplus International GmbH
Herrengasse 13
1010 Wien

Büroadresse Niederösterreich:
Niederösterreich-Ring 2, Haus A
3100 St. Pölten