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Konsumtrend Dänemark: "Nicht mehr, aber besser"

Hersteller, die am dänischen Lebensmittelmarkt punkten möchten, halten sich am besten an folgenden Satz: „We can’t eat more, but better“ Was ist besser? 5 Dinge, die Sie beachten sollten. 

  1. Bio. Logisch und auf Augenhöhe 
    Biologische Lebensmittel sind in Dänemark längst kein Trend und besonderer Lifestyle, sondern Mainstream. Ein Lokalaugenschein im Supermarkt zeigt das ganz deutlich: Um an konventionelle Produkte zu gelangen, muss man sich sprichwörtlich bücken – griffbereit und auf Augenhöhe sind sämtliche Bioprodukte platziert. 

  2. Hauptsache gesund
    Mehr kann man nicht essen, aber besser und dann bitte gesund. Hersteller sind daher gut beraten, gesunde Alternativen anzubieten. Eine gute Nische sind etwa pflanzenbasierte Produkte. Denn der Verzicht auf Fleisch steht vor allem bei 18 bis 34jährigen hoch im Kurs. Rund 70 % dieser Altersgruppe gaben an, den Fleischkonsum reduzieren zu wollen. 

    Eine gute Nische für den dänischen LEH: pflanzenbasierte (plant-based) Produkte. Foto: unsplash
  3. Tierschutz mit Gütesiegel 
    Im Supermarkt Eier aus Käfighaltung kaufen? Fehlanzeige - und werden Sie in Dänemark so nicht mehr finden. Und auch bei verarbeitenden Eiern – etwa in Fertiggerichten – gilt. Quality and animal welfare, first. Die Lebensmittelkette Coop hat sogar ein eigenes „Tierschutz-Label“. Dieses wird derzeit bei Milchprodukten sowie bei Hühner-, Schweine-, Puten-, Rind- und Lammfleisch vergeben. Bauern garantieren dabei u.a., dass die Tiere frei von Hunger und Durst sowie einfachen Zugang zu Wasser und Ernährung haben, frei von Schmerzen gehalten werden oder genügend Bewegungsumfeld haben. 

  4. Convenience. Schon praktisch
    Auch wenn das Kochen in den eigenen vier Wänden das dänische Ideal ist, die Realität ist meist anders. Zeitmangel erlaubt es oft nicht, ein ausgedehntes Mahl zuzubereiten. Aber auch Fertiggerichte haben (noch) einen eher bitteren Beigeschmack, sprich schlechten Ruf. Der Markt wächst nur langsam. Der dänische Mittelweg dürfte in „meal kits“, also vorgefertigtem Essen, etwa geschnittenen Gemüse liegen. Spart Zeit in der Zubereitung und gibt zumindest das Gefühl selbst gekocht zu haben. 

  5. Kampf der Verpackung
    Das Plastiksackerl ist auch in Dänemark zum unliebsamen Begleiter geworden. Bahnbrechende Alternativen sind jedoch (noch) nicht in Sicht. Denn: Praxistaugliche Lebensmittelverpackungen stellen eine große Herausforderung dar, um den Anforderungen wie Transport, Haltbarkeit, Hygiene oder Kennzeichnung gerecht zu werden. Es gilt: Je weniger Verpackung, desto besser. 

Quelle: Webinar, Birch&Birch, Denmark

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