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LEH in Osteuropa: 5 Dinge für Ihren Markteintritt

Andere Länder, andere Sitten – vor dem Eintritt in neue Märkte sind es oft Kleinigkeiten, auf die es ankommt. Wie reagieren Konsumenten auf mehrsprachige Etiketten, welche Geschmacksrichtungen sind ein absolutes No-Go und was hat es mit Backmischungen in der Slowakei auf sich? ecoplus International hat fünf Besonderheiten des osteuropäischen Lebensmittelmarktes zusammengefasst.

Geschmäcker sind verschieden
Die pikant-würzige Sauce all‘arrabbiata aus Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Chili und Fleisch wird in Italien gerne zu Pasta gegessen, nicht jedoch in Ungarn: Erfahrungen haben gezeigt, dass die Geschmacksrichtung all‘arrabbiata bei der ungarischen Bevölkerung nicht beliebt ist. Auch die Johannisbeere trifft nicht den Geschmack der Ungarn.

Aufschlag
In Ungarn liegen die Margen bei etwa 50 Prozent. Aufgrund der hohen Mehrwertsteuer von 27 Prozent kaufen jene Ungarn, die im Grenzgebiet zu Österreich leben, gerne hierzulande ein. In der Slowakei beginnt die Gewinnspanne bei 35 Prozent. Auffallend sind große Preisunterschiede in den Geschäften. Dies resultiert daraus, dass viele slowakische Händler in Österreich oder Polen einkaufen und die Waren nicht versteuern.

Clever geklebt
Tschechische Etikettierung am slowakischen Markt? Kein Problem. Die slowakischen Konsumenten verstehen Tschechisch und empfinden eine Produktbeschreibung auf Tschechisch nicht störend. Deutschsprachig etikettierte Produkte genießen in Ungarn, im Vergleich zu benachbarten osteuropäischen Ländern, einen Vertrauensbonus, dennoch: Etiketten in ihrer Landessprache bewerten die Ungarn positiv. Tipp: Etiketten unbedingt von einer
unabhängigen Stelle auf Richtigkeit der Übersetzung prüfen lassen.

Backe, backe ...
Brot- und Kuchenbackmischungen erfreuen sich in der Slowakei zunehmender
Beliebtheit, momentan ist eine steigende Nachfrage bei dieser Warengruppe zu verzeichnen.

Anders platziert
Bio-Produkte sind in Osteuropa häufig eigens platziert und nicht neben
den konventionellen Waren, wie etwa in Österreich. Das geringe Angebot
an Bio-Waren ist meist der Grund dafür. Aber auch die Konsumenten
sind es bereits gewohnt, alle Bio-Produkte auf einen Blick vorzufinden.

Export ist auch für Sie ein Thema? Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrem Markteintritt in Osteuropa und darüber hinaus. Kontaktieren Sie uns.

 

 

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