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Mein Moskau: Die unbekannte und versteckte Seite

Wenn Sie spontan an Moskau denken, woran denken Sie? Roter Platz, schöne Kirchen, klirrende Kälte und vielleicht auch an sowjetische Hochhäuser? Alles richtig, aber was viele Moskowiter schätzen, sind die eher unbekannten und versteckten Plätze der Metropole. Wo das ist, verrät unser Kollege Feodor Zyubanov – ein echter Moskowiter.

Zugegeben im Winter ist es nicht gerade kuschelig und wohlig warm in Moskau. Bei -25 Grad tagsüber und klirrenden -35 Grad nachts heißt es warm einpacken. Aber jetzt im Sommer ist die russische Hauptstadt durchaus eine Reise wert. Und wenn Sie beim Besuch das Gefühl haben, inmitten einer sehr jungen und dynamischen Stadt zu sein, dann haben Sie das Credo richtig erkannt. Tatsächlich hat Moskau seine eigene Berufung, weiß Feodor Zyubanov von ecoplus International. Er ist ein richtiger Moskowiter und lebt in der 12 Millionen Metropole. „Bei der Stadtentwicklung war man sich durchaus bewusst, dass die – nicht einfache – russische und sowjetische Vergangenheit immer ein Bestandteil der Geschichte sein wird. Der Umgang damit wird nun aber mit Kunst und Kultur neu aufgearbeitet.“ Ein Beispiel dafür ist das renovierte Museum für Contemporary Art im Gorky Park. Der renommierte Architekt Rem Kolhaas ist dabei sehr behutsam mit dem Ursprungsgebäude umgegangen und hat eine Art Box über die Ruine des „Vremena Goda“ („Vier Jahreszeiten“)-Restaurants von 1968 gestülpt. Das Museum nimmt sich sehr zurück, integriert die Ziegel und Mosaike des Restaurants behutsam. Im Museum selbst finden zahlreiche Ausstellungen sowie Vorlesungen zu Contemporary Art statt. 

Museum für Contemporary Art, Gorky Park

Ein weiterer beliebter Ort ist Winzavod. Nicht nur, weil der namentliche Ursprung Vino, also Wein, ist und in der Vergangenheit dort tatsächlich Wein produziert wurde. Jetzt ist es vielmehr Treffpunkt für Künstler und beliebter Ausstellungsort für Designer und Maler.

Stadt in der Stadt
Dass sich was tut in der Stadt, zeigen auch viele Baukräne. So werden etwa im Südwesten Moskaus alte Industriegebäude neu mit Wohnungen und Büros bebaut. „New Moscow“ heißt der neue Stadtteil, ein Investitionsboom der eine Verdoppelung der Stadtfläche beschert. Bis 2020 sollen auch die U-Bahn-Linien modernisiert werden. 18 Mrd. Euro sind dafür budgetiert, das U-Bahn-Netz wird um 134 km erweitert (von 333 auf 467 km). 70 neue Stationen sind geplant, allein 17 im neuen Stadtteil „New Moscow“. Investitionsprojekte gibt es auch für den Ausbau von Eisenbahn und öffentlichen Elektrobussen. Smarte Beleuchtungskonzepte und Stromnetze und vieles mehr sind für die Hauptstadt geplant. Das rund 3 Mrd. Euro schwere Umweltschutzprogramm soll Projekte zur Reinigung der Gewässer, den Bau von Müllerverbrennungsanlagen sowie die bessere Gestaltung von Grünzonen fördern.

Stadt mit Lichtaffinität
Wenn jährlich Millionen Zuseher in die Nacht ausschwärmen, dann ist wieder Lichtfest in der Stadt. „Gebäude und Denkmäler werden in eindrucksvolle Kunst- bzw. Lichtinstallationen eingehüllt, ein fantastisches Erlebnis“, weiß Feodor.

Spektakuläre Lichtshows an vielen Schauplätzen Moskaus locken jährlich Millionen Zuseher zum Lichtfest.

Und überhaupt scheint Moskau viel für kunstvolle Beleuchtungsprojekte übrig zu haben. „Immer wieder gibt es neue Projekte rund um Licht oder gar ein eigenes Festival, wie das „Krug Sveta“. Es gibt viel zu entdecken in der russischen Hauptstadt, Schätze verbergen sich überall.

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