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Nachhaltig: Zahnstocher-Hochhausserie für London geplant

Nach the Cucumber (die Gurke) kommt nun der Zahnstocher. Forscher der Cambridge University, weltweit renommierte Architekten und Ingenieure entwickelten Pläne für ein 80-stöckiges Hochhaus aus Holz in Form eines Zahnstochers. Im Londoner Kunst- und Konferenzzentrum Barbican soll nun das Erste entstehen, weitere sind geplant.

Noch ist ein 14-stöckiges Wohnhaus in Bergen (Norwegen) das derzeit größte Holzbauwerk. Geht es nach den Plänen von Forschern der Cambridge University, PLP Architecture und Ingenieuren von Smith und Wallwork, soll sich das nun ändern. Anfang April präsentierte das Planungsteam dem Londoner Bürgermeister ihr Baukonzept für ein 80-stöckiges Hochhaus aus Holz. Nicht nur das Material Holz ist für ein derartiges Gebäude ungewöhnlich, auch die Optik: Denn der Tower ähnelt in seiner Form einem Zahnstocher, würde nach „The Shard“ das Zweithöchste Londons sein und soll die Nutzung des häufig unterschätzten, nachhaltigen Konstruktionsmaterials Holz fördern.

Innovation mit natürlichen Materialien

Für mehr als 1.000 Menschen könnte das 300 Meter hohe Zahnstocher-Haus inmitten von Barbican, dem Londoner Kunst- und Konferenzzentrum, ein neues Zuhause sein. Für London wäre es nach The Cucumber (die Gurke) und The Shard (die Scherbe) ein weiterer, renommierter und in seiner Form einzigartiger Wolkenkratzer. PLP Partner Kevin Flanagan über das bahnbrechende und in seiner Feuerresistenz einzigartige Projekt: „Da wir heute größtenteils in Städten leben, müssen Baupläne so designed werden, dass sie unser Wohlbefinden im großstädtischen Kontext verbessern. Holzbauten haben das architektonische Potential, eine ansprechende, entspannte, kontaktfreudige und kreative urbane Erfahrung zu schaffen.“ Auch Dr. Michael Ramage, Direktor des Cambridge Centers für Innovation und natürliche Materialien, unterstreicht: „Menschen haben eine besondere Affinität zu Gebäuden aus natürlichen Rohstoffen im Vergleich zu jenen aus Stahl oder Beton. Grundsätzlich werden Holz und andere natürliche Baustoffe weder ausreichend genutzt noch genügend geschätzt. Fast alle historisch bedeutsamen Gebäude, von der King’s College Chapel zur Westminster Hall, haben intensiven Gebrauch von Holz gemacht.“

Das erste 300 Meter hohe Holzgebäude in Form eines Zahnstochers soll im Londoner Stadtteil Barbican entstehen.

Neben den Vorzügen der Nachhaltigkeit werden auch andere positive Aspekte von Holzbauten, wie etwa die bauliche Methodologie, erforscht. Die Designs für das Barbican verstehen sich als Erste einer ganzen Serie von geplanten Holz-Hochhäusern der Cambridge University in Kooperation mit renommierten Architekten.

 

 

 

 

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