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„Wir sind ein exportorientiertes Unternehmen, unsere schnellen Wege sind ein klarer Vorteil für unsere Kunden.“

Wolfgang Irndorfer, MBA

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peraqua: Schwimmbadtechnik „Made in Austria“

Seit über 40 Jahren beschäftigt sich das niederösterreichische Unternehmen peraqua mit der Entwicklung und Produktion von hochwertigen Schwimmbadtechnikprodukten. Als Komplettausstatter für Poolarten aller Größenordnungen ist peraqua inzwischen in über 80 Ländern vertreten.

Wenn es um hochwertige Komplettausstattung sämtlicher Poolarten geht, dann ist peraqua als technologischer Marktführer in nationalen sowie internationalen Schwimmbecken und Naturpools zu finden. Geschäftsführer Wolfgang Irndorfer, MBA sieht die laufende interne Forschungs- und Entwicklungsarbeit als auch die überdurchschnittlich hohe Kunden- und Serviceorientierung als wesentliche Erfolgsfaktoren. 

Export als zentrale Ausrichtung 

Internationalisierung steht klar im Fokus von peraqua, darum hat sich das Unternehmen auch zum Ziel gesetzt, möglichst nah am Kunden zu sein – persönlich aber auch logistisch. So befinden sich etwa die Produktion und das Zentrallager in Österreich, zusätzliche Service- und Logistikniederlassungen sind in Dubai, Tschechien und Deutschland stationiert. Irndorfer: „Wir sind ein exportorientiertes Unternehmen, unsere schnellen Wege sind ein klarer Vorteil für unsere Kunden.“ Eine Strategie, die sich über die Jahre bewährt hat – in über 80 Länder ist peraqua derzeit vertreten.

Die Millionärsfrage 

Um das Potenzial neuer Märkte zu erfassen, informiert sich peraqua mit klassischen Recherchen zu Land und Wirtschaft und stellt dabei zwei zentrale Fragen: Wie weit ist im Zielmarkt das Thema Wasseraufbereitung entwickelt und wie viele Millionäre hat das Land? „Das ist keine Frage der Überheblichkeit, ganz im Gegenteil, wir bedienen jede Geldbörsengröße und sind uns für keinen Auftrag zu schade. Grundsätzlich sind aber unsere Produkte, also die von Technik bis Service vollautomatisieren Poolanlangen im Luxussegment angesiedelt“, verrät Irndorfer. Wenig überraschend, dass die Millionärsfrage Saudi Arabien als potenziellen Exportmarkt ergeben hat. Einen Partner vor Ort gibt es bereits, erste Projektgeschäfte wurden erfolgreich umgesetzt. „Das Potenzial ist noch lange nicht erschöpft, wir sehen große Chancen auch im Bereich Meerwasseraufbereitung.“ Und diese Chancen gilt es nun, mit einer strukturieren Vorgehensweise zu ergreifen. „Wir versuchen immer direkt bei den Firmen einzusteigen und sind weniger über die Regierungsebene aktiv. Die Kunst ist sicher, die richtigen Leute zu finden, man muss mit Einheimischen ins Gespräch kommen. Nur mit dem Geschäftsstellenleiter zu kommunizieren ist zu wenig – den arabischen Eigentümer, den muss man finden“, spricht Wolfgang Irndorfer aus Erfahrung. 

Ein für peraqua neuer Markt ist Nigeria. Hier liegt – in Relation zur Einwohnerzahl – die Anzahl der US-Dollar-Millionäre bei 1,5 Prozent. Mit Indien hat sich ein weiterer potenzieller Exportmarkt aufgetan. Und für fast alle Länder gilt besonders eine Devise: Geduld und Durchhaltevermögen. „Es sind nicht die Kulturen der direkten und schnellen Geschäftsanbahnung, der Kunde bestimmt ganz klar das Tempo und lässt sich auch nicht hetzen“, weiß Irndorfer. Persönliche Beziehungen und das permanente Signalisieren von Interesse beim Geschäftspartner in Form von Anrufen und E-Mails bezeichnet er als extrem wichtig. 

Vertrieb muss flexibel sein 

Die politischen Unruhen und die daraus resultierenden massiven Veränderungen im Mittleren Osten, wo Märkte zum Teil wegzubrechen drohen, sind für peraqua herausfordernd, aber das Unternehmen weiß sich darauf einzustellen. So wurde der Außendienst umorganisiert, Reiseaktivitäten reduziert. Was bleibt, ist die permanente Kundenbetreuung und das Angebot eines breiten Portfolios, um so auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse reagieren zu können. Das Unternehmen überzeugt auch mit unglaublicher Schnelle, Effizienz und Professionalität in der Internationalisierung – von den ersten Schritten im neuen Markt bis zur Einschulung und Ausstattung der lokalen Vertriebspartner.

Und es zeigt auch, wie wichtig es ist, auf mehreren Standbeinen zu stehen. „Wir begleiten seit über zehn Jahren niederösterreichische Unternehmen bei Auslandsgeschäften. Es hat sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, wie wichtig Diversifikation ist – mehrere Standbeine zu haben, besonders in wirtschaftlich weniger planbaren Zeiten“, so Dr. Gabriele Forgues, Geschäftsführerin ecoplus International.

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