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„Kooperation funktioniert nur dann, wenn Vertrauen gegeben ist. Daher ist es wichtig, ins jeweilige Land zu fahren, die Vertriebspartner kennenzulernen und gemeinsam am Erfolg zu arbeiten.“

 

Wolfgang Bruckbauer

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Schnabl Stecktechnik: Nischenprodukt erobert die Baubranche

Gegründet 1979 mit der patentierten Erfindung des Steckdübels, ist dieser heute noch ein Kernelement des Sortiments. Die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Miraplast – ebenfalls in Niederösterreich. ecoplus International unterstützte bei der Vertriebspartnersuche in der Türkei. 

Befestigungselemente für Elektroinstallationen, ob für Leitungsverlegung, Unterputz, auf Kabeltrassen oder für Bohr- und Montagehilfen. Mehr als 200 Produkte umfasst das Sortiment des niederösterreichischen Unternehmens Schnabl Stecktechnik – allen gemeinsam ist: Sie werden gesteckt, Dübel und Schraube entfallen. Durch die besondere (exzenterförmige) Gestaltung des Spreizkörpers legt sich das Befestigungselement unter Zug weitgehend schlupfl os an und widersteht somit jedem in der Praxis auftretenden Belastungsfall. Diese Technik ist TÜV-geprüft, spart Zeit und somit Kosten.

Hauptabsatzmärkte und britische Besonderheiten

In über 25 Ländern sind Schnabl-Produkte bereits im Einsatz, in Österreich, Deutschland und Großbritannien ist Schnabl mit eigenen Tochtergesellschaften etabliert. Letztere kam Ende 2014 hinzu. Wolfgang Bruckbauer, Geschäftsführender Gesellschafter von Schnabl Stecktechnik: „Der angelsächsische Raum ist offenbar anders. Die Gründung der Tochtergesellschaft erwies sich als sehr einfach, schwieriger jedoch die Eröffnung eines Bankkontos. Wer hätte das am wirtschaftsliberalen Finanzplatz London gedacht.“ In Ländern ohne Tochtergesellschaft kooperiert Schnabl mit Vertriebspartnern. Das Hauptgeschäft liegt in Europa, wo fast die Hälfte des Umsatzes erzielt wird. Außerhalb von Europa sind die Schnabl-Produkte in Südafrika, Australien, Neuseeland, Japan, Russland und im Iran gefragt. Neue Märkte werden laufend sondiert. Bruckbauer: „2014 sind wir mit der Türkei gestartet. Dort haben wir mit Unterstützung von ecoplus International einen Vertriebspartner gefunden.“ Auch in der Golfregion sieht Bruckbauer Potenzial für die zeitsparende Schnabl-Technologie.

Einsatz auf namhaften Großbaustellen

Elektromonteure sind die wichtigsten Endabnehmer für das Unternehmen aus Niederösterreich. Und um diese zu überzeugen, setzt Schnabl auf lokale Vertriebspartner, die über einen effizienten Außendienst verfügen – und über ein Lager. Denn die Schnabl-Produkte müssen rasch und jederzeit vor Ort verfügbar sein – Zeit ist schließlich Geld. Der Kostendruck ist besonders auf Großbaustellen gegeben. Und dort hat Schnabl Erfahrung und „befestigte“ u.a. die neue Wirtschaftsuniversität Wien, das Opernhaus in Oslo, das Nato Headquarter in Brüssel oder das Justizministerium in Amsterdam. Laufende Weiterentwicklung ist für Schnabl Stecktechnik ein Muss. „Ohne Innovationen können wir in der Branche nicht bestehen“, ist Bruckbauer überzeugt. Die strategische Ausrichtung hat für ihn einen hohen Stellenwert, um auch bei konjunkturellen Schwankungen gut aufgestellt zu sein. „Zu erkennen, wo man exzellent ist und wo man sich klar abhebt“, ist für den Geschäftsführenden Gesellschafter zu wenig. „Auf den klaren Mehrwert für den Kunden kommt es an, diesen gilt es auch zu kommunizieren.“

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