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Serdar Arslan: Mein Istanbul

Wer unseren Türkei-Verantwortlichen Serdar Arslan kennt weiß, dass er u.a. ein echter Genussmensch ist. Ein kulinarisches Stadtporträt.

Wie beschreibt man eine Stadt, die mit rund 15 Millionen mehr Einwohner hat als so manches Land? Eine Stadt, die nicht nur bei Türken beliebt ist, sondern von der einst Napoleon meinte: „Wenn es auf der Welt nur ein Land gäbe, dann wäre die Hauptstadt Istanbul.“ Bunt? Orientalisch? Verkehrsüberladen? Alles richtig, für Serdar kommt noch eine Komponente dazu: das Meer. Auch wenn es keine Sandstrände in Istanbul gibt, so strahlt das Meer eine ganz besondere Atmosphäre aus – unbeeindruckt vom hektischen Treiben am Bosporus, dem Drehpunkt tausender Pendler, der Anlegestelle zahlreicher Fähren und der Bühne der Verkäufer, die lautstark ihre Bootsfahren feilbieten. Nehmen Sie Platz in einem der vielen Cafés und versuchen Sie es mit einem „Merhaba“ zu Deutsch „Hallo“, um mit den Menschen dort in Kontakt zu kommen und ein bisschen mehr zu erfahren. Denn am Wochenende trifft man hier viele Einheimische, die zum Frühstück kommen. Dann wird aufgetischt. Aber aufgetischt wird eigentlich immer in dieser Stadt, kommt man auch gar nicht vorbei an den verführerischen Gerüchen und dampfenden Kochtöpfen, die nicht nur am Bosporus, sondern quer durch die Stadt verteilt das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Einheimische wissen das zu schätzen, tun Sie es Ihnen nach. So lässt sich am besten die Stimmung aufsaugen, die die Stadt so besonders macht.“ 

Besonders geschichtsträchtig ist zum Beispiel die Unabhängigkeitsstraße, Istiklal Caddesi. Sie erstreckt sich vom Tünel- bis zum bekannten Taksimplatz. Es ist fast ein bisschen schade, dass bei den Einheimischen, Istanbuls berühmtester Boulevard an Beliebtheit verloren hat. Zieren doch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Bars und Geschäfte die Straße. „Die Leute sind genervt von den ewigen Baustellen, Grünflächen findet man hier ebenso wenig wie den einstigen Charme der Straße, der zum Flanieren einlud“, so Serdar.  

Karaköy zählt bei den Einheimischen zu den beliebtesten Vierteln. Foto: Shutterstock

Treffpunkt: Karaköy

Und so verlagerte sich in den letzten Jahren der Treffpunkt von Studenten und jungen Geschäftsleuten nach Karaköy. Dort werden die Gassen enger und die Lokale gemütlicher. Die Graffitis an den Wänden sind Statements und gehören ebenso zum Straßenbild wie zahlreiche Tische und Sesseln, die sich entlang der Häuserfronten schlängeln. Wie fast überall in der Stadt ist das kulinarische Angebot auch hier überwältigend. „Probieren Sie bei Köskeroglu als Nachspeise unbedingt Katmer. Es erinnert optisch an Baklava, schmeckt meiner Meinung nach besser.“ Dazu passt eine Tasse Tee – Schwarztee. Den am Flughafen oder Souvenirständen angebotene Apfeltee trinkt kein Türke.

Abseits der Touristenpfade

Auf der asiatischen Seite, fernab von Souvenirläden, zeigt sich mit dem Stadtteil Üsküdar ein ganz anderes Istanbul. Ein typisches Wohnviertel, vielleicht etwas konservativer als das benachbarte Kadiköy, aber sehr beliebt. Sonntags erscheinen die Straßen – für Istanbuler Verhältnisse – fast ruhig, man trifft sich im Park zum Teetrinken. Geselligkeit wird eben großgeschrieben. Serdar, der während seiner Studienzeit hier gewohnt hat, kommt immer noch gern her, um Freunde zu treffen oder in einem gemütlichen Café mit den gerade anwesenden Gästen über „Gott und die Welt“ zu philosophieren, ganz nach einem türkischen Sprichwort: „Du kommst als Fremder und gehst als Freund“.  

Aufgetischt. Der Frühstückstisch ist bis auf den letzten Platz mit Schälchen und Tellerchen ausgefüllt. Foto: Shutterstock


5 „Musts“ für Ihren Istanbul-Aufenthalt

  • Unbedingt frühstücken, z.B. bei Van Kahvalti
  • Unbedingt essen: mit Reis gefüllte Muscheln
  • Unbedingt genießen: am Bosporus sitzen, den Ausblick genießen und die Meeresbrise spüren 
  • Unbedingt vorbeischauen bei Set Balik: Am Bosporus gelegen, zählt das Lokal zu Serdars Favoriten. Zur Auswahl stehen fangfrischer Fisch und jede Menge Kebab-Variationen 
  • Unbedingt anhalten bei Yeniköy: Fischbrötchen für den Hunger zwischendurch, direkt vor dem österreichischen Konsulat. 

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