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"Exporterfolge sind oft durch Geduld und Großzügigkeit geprägt. Nicht in finanzieller Hinsicht, gefragt sind ein kulantes Partnerservice, Zuverlässigkeit und Zeit." Mag. Ernst Ternon

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Sojarei

Sojarei steht für sorgfältig ausgewählte österreichische Sojabohnen aus biologischer Landwirtschaft. ecoplus International unterstützt derzeit bei der Vertriebspartnersuche in Polen.

Mit viel Engagement und Erfahrung, einem Team wertvoller Mitarbeiter und höchsten Qualitätsansprüchen hat Familie Eschner das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist: führend in der Soja-Verarbeitung, Partner renommierter österreichischer Handelsketten, Reformhäuser sowie Lieferant der Spitzen- und Systemgastronomie. Die Produktpalette ist breit: Bio-Tofu natur, geräuchert, in Laibchen- oder Bällchenform, Tofu in Aufstrichen, Würstchen oder Teil von veganen Convenience-Produkten. Eine Besonderheit von Sojarei – und bislang einzigartig in seiner Art und Weise – ist Tofu ungekühlt. Dieser erreicht eine Mindesthaltbarkeit von 40 Wochen, anstelle der sonst üblichen sechs Wochen. Geschäftsführender Gesellschafter Mag. Ernst Ternon: „Dank der längeren Haltbarkeit konnten wir neue, ganz andere Vertriebskanäle wie etwa Drogerieketten oder Reformhäuser, wo es in der Regel keine Kühlregale gibt, erschließen.“ Ternon ist seit 2003 Geschäftsführer und Miteigentümer der Sojarei Vollwertkost GmbH und versteht es, Feinheiten aufzuspüren – eine perfektionistische Einstellung, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Unternehmen zieht – von der Warenannahme bis hin zur Verpackung. 

Fernöstlicher Spirit und österreichische Qualität 

„Wir wollen unseren Kunden zu mehr Genuss und mehr Lebensfreude beim Essen führen“, beschreibt Ternon die Unternehmens-Philosophie. Das geschieht mit viel Liebe zum Detail – ein Zusammenspiel langjähriger Erfahrung und unterschiedlicher Inspirationsquellen. Wie etwa Reisen nach Asien, die Ernst Ternon unternommen hat. Der Tofu, der dort seinen Ursprung hat, ehe er den westlichen Gaumen eroberte, wird in der westlichen Welt mit etwas anderen Techniken – in Taiwan beispielsweise noch Großteils manuell – hergestellt. Genau diesen „Ursprungsspirit“ verbunden mit ständigem Lernen der zeitgemäßen Herstellungsweise, hat Ternon bei Sojarei einfließen lassen, ohne dabei das Wesen des Tofus zu verändern. Nuancen, die es ausmachen – weitere Erfolgsfaktoren liegen in der Innovation, Produktvielfalt sowie in der „Wertschätzungskette“. So nennt Ternon jenen Prozess der „langfristigen und kontinuierlichen Zusammenarbeit mit den Lieferanten“, mit denen das Unternehmen eine partnerschaftliche Bindung eingegangen ist, beginnend beim Landwirt bis zum Konsumenten. „Wir kaufen nicht irgendwelche Sojabohnen für unsere Produkte, sondern ausschließlich die besten und die stammen aus biologisch-österreichischem Anbau “, so Ternon. 

Vom Nischen- zum Mainstream-Produkt

Erfolgsentscheidend ist auch das ausgezeichnete Netzwerk in der Lebensmittelbranche, welches der Geschäftsführer von Sojarei in das Unternehmen eingebracht hat. Unterstützung, wie etwa bei der Suche nach Vertriebspartnern in Polen, gab es von ecoplus International. Und auch in anderen Märkten scheint die Nachfrage nach den Bio-Sojarei-Produkten ungebremst. Exporte erfolgen u.a. nach Deutschland, Italien, Russland oder in die Niederlande. Ternon: „Das positive Wachstum verdanken wir dem Tofu, welcher zunehmend an Beliebtheit gewinnt und von einem Nischen- zu einem Mainstream-Produkt wurde.“ 90 Prozent des Umsatzes entfallen allein in Österreich auf Bio-Tofu und Bio-Seitan und bringen dem Unternehmen hierzulande die Marktführerrolle. Die stetig hohe Nachfrage löste im Vorjahr die Erweiterung der Produktion aus, neue Mitarbeiter wurden aufgenommen und der für die Mitarbeiter anstrengende  3 Schichtbetrieb auf eine  2-Schicht-Produktion an sechs Tagen geändert. Trotz des rasanten Umsatzanstieges von derzeit 20 Prozent jährlich, legt Sojarei größten Wert auf Mitarbeiterintegration sowie auf ein gesundes, dosiertes Wachstum. Kurzschlusshandlungen stehen ohnehin nicht an der Tagesordnung, da Exporterfolge oft durch Geduld und einem hohem Maß an Großzügigkeit geprägt sind. „Nicht in finanzieller Hinsicht – gefragt sind ein kulantes Partnerservice, zuverlässige Auftragsabwicklung und Zeit. Letzteres, um Geschäftsbeziehungen wachsen zu lassen“, beschreibt Ternon etwa seine Erfahrungen mit slowakischen Vertriebspartnern. 

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