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Tour d'Europe #8: Delfine, Mondlandschaft und andere Welten

Wer an Kroatien und Sommer denkt, hat sofort das Meer, die wunderschöne Küste und zahllosen Inseln im Kopf. Der diesjährige Sommerurlaub von Diana Schauer hat neben den „klassischen Destinationen“ auch einen anderen Teil Kroatiens umfasst. Und auch das Streifen durch die Regale in Supermärkten gehört für sie, Branchenverantwortliche für „Lebensmittel“ bei ecoplus International, zum fixen Bestandteil.

Da meine Familie aus Kroatien stammt, glaubt jeder, ich bin mit Meeresluft um die Nase und salzigen Füßen aufgewachsen. Weit gefehlt. Kroatien ist mehr als nur Sonne und Meer. Den ersten Teil meines Sommerurlaubs habe ich „zu Hause“ in Koprivnica, der Hauptstadt der Podravina, der Drauebene in Kroatien, verbracht . Dieser nordöstliche Teil Kroatiens, unweit der slowenischen und nahe an der ungarischen Grenze ist stark von der Landwirtschaft geprägt. Mais-, Hafer- und Weizenfelder, Obstbaumplantagen und sanfte Hügel prägen die Landschaft. Eine Vielzahl der Bewohner haben einen Weingarten, für den eigenen Bedarf – jeder Besucher muss sich natürlich von den Köstlichkeiten des jeweiligen Weins überzeugen lassen, und da die Gastfreundschaft groß geschrieben wird, ist auch gleich eine Jause mit selbstgemachter Mehlspeise, Käse und Schinken auf dem Tisch. So kann ein Besuch bei Freunden und Verwandten schon gleich etwas längern dauern.

Wie viele Einheimische auch, waren wir viel mit dem Drahtesel unterwegs und haben wieder einmal die Supermärkte unsicher gemacht. Nicht nur bei ecpolus international, sondern auch privat dreht sich bei mir (fast) alles um Lebensmittel, und so gehört die „Regal-Beschauung“ in lokalen und internationalen Supermarktketten zu einem festen Programmpunkt.

Wo die Uhren anders ticken
Ein kleiner Geheimtipp ist Križnica, die Drau und ihre Nebenarme haben hier an der kroatisch-ungarischen Grenze eine ganz besondere „Insel“ erschaffen, die nur über ein Floß und eine nicht mehr in „offiziellem“ Betrieb befindliche Brücke mit der „Außenwelt“ verbunden ist. Hier fühlt man sich sofort entschleunigt und taucht in eine andere Welt ein. Auch wenn es keine andere Zeitzone ist, so bekommt man schon nach kürzestem Aufenthalt den Eindruck, dass die Uhren hier anders ticken, langsamer, entspannter und ruhiger als auf dem „Festland“ auf der anderen Seite der Drau.
In diesem nördlichen Teil Kroatiens ist nicht nur bei vielen Gebäuden der Einfluss des alten Österreichs, sondern auch bei vielen Wörtern wie Paradeis, Kuruz etc. bemerkbar. Ganz anders im Süden, wo der italienische Einfluss spür- und hörbar ist (Pomodiri, Kapula für Zwiebel etc.).

Delfine und Mondlandschaft
Beim letzten Teil unseres Urlaubs haben wir dann doch den klassischen Kroatienurlaub gemacht. Doch was heißt schon klassisch. Zwischen Šibenik und Split, in einer großen Marina in Rogoznica, liegt das Segelboot von Freunden, die uns in diesem Jahr ihre Form von Urlaub näher bringen wollten. Einsame Buchten, wo man gleich nach dem Aufwachen ins glasklare Wasser springen kann. Einsame Inseln und verlassen wirkende Leuchttürme ziehen langsam an einem vorbei. Unser Ausflug hat uns bis an das südliche Ende der Kornaten geführt. Diese Inselgruppe mit ihrem typischen Aussehen erinnert mich immer an eine Mondlandschaft, und hat doch ihren eigenen Reiz. Nicht umsonst sind die zahlreichen Inseln zum Naturschutzgebiet und Nationalpark erklärt worden. Doch mein ganz persönliches Highlight war hier das Entertainment der Delfine, die uns mehrfach auf unserer Segelroute begleitet haben.

Kleine Orte zwischen Wein- und Olivenplantagen
Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, und irgendwann das Schaukeln im Kopf auch aufgehört hat, verbrachten wir noch einige Tage auf der größten Insel Kroatiens, die für viele wie ein Zungenbrecher klingt. KRK. Eingebettet in der Kvarner Bucht, erreichbar über eine Brücke, bietet die Region nicht nur Wein- und Olivenplantagen, sondern einige kleine Orte abseits von riesigen Hotelbunkern. Wenn man etwas mehr Urlauber sehen will, empfiehlt sich ein Ausflug auf die Südspitze der Insel zur Stadt Baška. Das dortige Aquarium war für uns eine schöne Abwechslung bei Schlechtwetter.

Ich bin sicher nicht objektiv, aber für mich ist Kroatien und seine Vielfalt einfach eine der schönsten Urlaubsdestinationen, die es gibt, und wie es scheint, denken auch andere, nicht nur in unserem ecoplus International Team so ;-) Vidimo se!

Diana Schauer ist bei ecoplus International verantwortlich für die Branche Lebensmittel und unterstützt Sie auch gerne für Ihre Exportaktvitäten in Richtung Kroatien und Slowenien. 

Kontakt: d.schauer@ecoplus.at
Tel: +43 2742 9000-19714

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