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UK Business Breakfast – Chancen trotz Brexit

Experten informierten beim UK Business Breakfast am 20. Oktober 2016 über die derzeitige Stimmungslage nach dem Brexit-Referendum.

Starke Industrie, starker Finanzmarkt, eine der größten Volkswirtschaften weltweit, u.a. „Es gibt Dinge, die sich in Großbritannien trotz dem Brexit nicht ändern werden“, veranschaulichte Dr. Christian Kesberg, Wirtschaftsdelegierter AC London, gleich zu Beginn in seinem Vortrag. Und auch wenn UK das „Mietverhältnis“ mit der Europäischen Union aufgelöst hat, Verunsicherungen bestehen und Prognosen derzeit noch schwierig sind, unterstrich er die Chancen für niederösterreichische Unternehmen, die auch künftig mit Sicherheit intakt sind. „UK is open for business“, betonte auch Bronwen V. Moore, Head of International Trade & Invest.

Rechtlich betrachtet
Worauf man rechtlich achten sollte, wenn es zum Worst-Case-Szenario kommt, darüber informierte Mag. Eva Spiegel, Partnerin bei Wolf Theiss. Sie gab einen Überblick über mögliche Auswirkungen des Brexit auf bestehende und zukünftige Vertragsbeziehungen.

UK construction – a major market
Dennis McGlynn, Investment Advisor Department for International Trade, beschrieb die Baubranche UK als „major market“. Die Zahlen und Fakten sprechen für sich: 2,9 Millionen Beschäftigte in der Bauindustrie UK, rund 90 Milliarden Pfund Bruttowertschöpfung, die erwirtschaftet werden, bei 6,7% des BIP. Über 600.000 Mitarbeiter werden künftig in UK für die Umsetzung von Bauprojekten benötigt, die derzeit in Planung sind.

Möglichkeiten am britischen Markt sieht auch Marcus Ramsauer, Director ELK Building Systems Ltd. UK. „Der Markt ist sehr aufgeschlossen und hat Bedarf an vorgefertigten Produkten.“ ELK ist seit 2012 in UK aktiv. Das Bewusstsein für die Holzrahmenbauweise musste erst geschaffen werden. Gespräche und initiierte Veranstaltungen mit dem britischen Architektenverband, Bauträgern und auch Versicherungen waren notwendig, ehe der Markt für das erste Projekt in dieser Bauform bereit war.

Advanced Manufacturing – big & well balanced
Automotive, Aerospace, Marine & Rail, Food & Beverage, Oil & Gas, u.a. – neun bedeutende Sektoren umfasst UK’s Advanced Manufacturing. Der Output liegt derzeit jährlich bei 200 Milliarden USD. Als „British Thing“ bezeichnete Dr. Mark Priest, Industrial Adviser Department for International Trade, dass UK seit jeher mit internationalen Partnern aus der Industrie zusammenarbeitet.

Seit fast 100 Jahren ist das niederösterreichische Unternehmen KLINGER in Großbritannien vertreten. Michael Sautter, Leiter Business Development KLINGER GRUPPE sieht UK daher auch in Zukunft als „place for manufacturing“ sowie Tor für weitere Märkte, etwa Middle East.

UK Business Breakfast

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