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Was Instagram-Nutzer von Marken erwarten

Instagram statt Facebook? Was erwartet sich der Nutzer und wie können Marken punkten? 

Weltweit nutzen ca. 1 Milliarde Menschen Instagram –  einer zu Facebook gehörenden Plattform –  zum Teilen von Foto und Videos oder auch Erstellen von Storys. In Deutschland sind es dzt. rund 15 Millionen Nutzer, in Österreich waren es im Vorjahr etwa 2 Millionen – Tendenz steigend. Neben Fotos und Videos, die täglich geteilt werden, kommen auch „Storys“ vermehrt zum Einsatz. Im Gegensatz zu Postings, die im Newsfeed eines Nutzers erscheinen (die aber durch einen Algorithmus sortiert sind), werden Storys von Usern aktiv konsumiert. Storys eigenen sich besser, um Aufmerksamkeit auf eigene Inhalte zu lenken. Klingt theoretisch vielversprechend für Marketingverantwortliche, praktisch bedarf es auch hier einer Strategie: Denn: Der Aufbau eines Publikums (audience) ist schwieriger als vielleicht vermutet. 

Instagram-Nutzer sind selektiver

Ein aktuell von Facebook publizierter Bericht unterstreicht, dass Nutzer auf Instagram selektiver sind als etwa auf Facebook oder Twitter. Während auf letztgenannten Plattformen Nutzer dazu neigen, möglichst schnell viele „Freunde“ bzw. „Follower“ zu generieren – in der Hoffnung auch „geliked“ zu werden – tickt der Instagram-Nutzer demzufolge anders. Positiv: Ist es einer Marke bzw. einem Unternehmen gelungen, neue Abonnenten auf Instagram zu generieren, stehen die Chancen gut, dass daraus auch Kunden werden. 

Marken, Prominente & Influencer 

Die Interaktion mit einer Marke ist für zwei Drittel der Befragten ein Grund auf Instagram zu sein. So lassen etwa Snack-Hersteller via Instagram-Storys über neue Geschmacksrichtungen abstimmen oder Bekleidungshersteller stellen das „Outfit des Tages“ zusammen und hoffen auf Zuspruch bzw. Reposts des Beitrages. Das Folgen von Prominenten und Influencer zählt neben dem Wunsch "mit einer Marke zu interagieren“ zu den häufigsten Angaben für ein Instagram-Profil. 

Kernzielgruppe: Täglich, mehrmals online

Was für Snackhersteller und Kleidung funktionieren mag, ist kein Garant für alle Branchen. Denn die größte demographische Gruppe mit rund 60 % ist weltweit zwischen 18 und 24 Jahre und nicht jedermanns Hauptzielgruppe. In Österreich ist lt. Statista die Nutzergruppe im Alter zwischen 20 und 29 Jahren mit rund 600.000 Accounts am häufigsten vertreten.  

Die größte Instagram-Gruppe ist zwischen 18 und 24 Jahre alt und mehrmals täglich auf der Plattform aktiv. Foto: Erik Lucatero on Unsplash

Instagram: Tipps für den Start 

Will man die gewünschte Zielgruppe erreichen, bedarf es an Fingerspitzengefühl was die Erstellung der Beiträge betrifft. Gemäß der Schnelllebigkeit des Alltags gilt auch hier: Content muss schnell (36 % der Befragten bevorzugen Inhalte, die weniger als in 15 Sekunden erfassbar sind) und perfekt für Instagram aufbereitet sein. So wird ein Gruppenfoto, welches etwa auf einem großen Display glänzt, auf Instagram weniger überzeugen. Und wie so oft gilt auch hier: Eine Strategie ist im Vorfeld auch hier unumgänglich – ein paar Tipps zum Start: 

  • Recherche: Was posten Mitbewerber, auf welche Beitrage reagieren die User
  • Relevante Hashtags (#): Überfliegen Sie Hashtags und identifizieren Sie, die für Ihre Marke/Ihr Unternehmen, relevanten 
  • Planen Sie genügend Ressourcen ein (Fotoaufbereitung, Content etc.)
  • Erstellen Sie einen Contentplan und achten Sie auf den Zeitpunkt Ihrer Postings
  • Achten Sie auf ein möglichst stimmiges Profil „aus einem Guss“, Wiedererkennbarkeit Ihres Profils. 

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