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Wie das ecoplus International-Länderteam die Situation rund um Covid-19 wahrnimmt

Die Pandemie hält die ganze Welt weiterhin in Atem und hat auch vor unseren Fokusmärkten nicht Halt gemacht. Unsere Kollegen vor Ort zeigen sich jedoch zuversichtlich und unterstützen Sie weiterhin bei Ihren Exportaktivitäten. Ganz dem Credo folgend: dranbleiben, durchhalten und nicht aufgeben!

Hier haben wir für Sie die wichtigsten Infos zu Polen, Rumänien, Russland, der Slowakei, Tschechien, der Türkei und Ungarn als Newsticker zusammengefasst.

  • POLEN: Polen hat seine Grenzen als Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus seit dem 13. März für Ausländer geschlossen. Anders als in Österreich, ist es in Polen noch nicht gelungen, die Ansteckungskurve erfolgreich abzuflachen. Polen zählt momentan 14.740 bestätigte Erkrankungen und 733 Todesfälle (Stand: 07.05.2020), der Peak steht laut Prognosen noch bevor. Gutes Wetter lockt die Menschen nach draußen und sorgt für erhöhtes Ansteckungsrisiko. Die bevorstehenden Wahlen am 10. Mai wurden aufgrund von Covid-19 verschoben, die Infektionsgefahr wäre zu groß. Ab dem 4. Mai wurden trotzdem bereits Lockerungen eingeführt, wie die Öffnung der Kindergärten und Einkaufszentren. Die wirtschaftlichen Folgen sind noch nicht absehbar, viele große Handelsketten haben aber aufgrund des massiven Umsatzeinbruchs bereits ihre Mietverträge in Einkaufszentren gekündigt.

  • RUMÄNIEN: Seit Mitte März gilt in Rumänien der Notstand, dieser wird voraussichtlich bis 14. Mai bestehen. Ab Mitte Mai kann damit gerechnet werden, dass die strikten Maßnahmen gelockert werden, dies soll in vier Phasen erfolgen, beginnend mit der Öffnung von Hotels (ausgenommen Restaurants), Pensionen, der Parks, Zahnpraxen und Friseursalons. Einreisende aus Österreich und elf anderen Ländern der Welt, die als "rote Zone" gelten, erwartet eine 14-tägige Quarantäne in einer von der Regierung festgelegten Räumlichkeit. Rumänien zählte bis dato 14.107 Erkrankte und 868 Todesopfer (Stand: 07.05.2020). Covid-19 trifft die rumänische Regierung besonders hart. Tausende Rumänien haben ihre Verdienstmöglichkeiten in den Gastländern verloren und ein Drittel der rund 800.000 Kleinunternehmen ist vom Bankrott bedroht.

  • RUSSLAND: Russand hat die Einreise von Ausländern generell ausgesetzt, diese Maßnahme wurde mit Anfang Mai nochmal auf unbestimmte Zeit verlängert. Die Landgrenzen wurden geschlossen, der internationale Flugverkehr eingestellt. In Russland ankommende Personen müssen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Obwohl sich Russland bereits seit mehr als einem Monat im Lockdown befindet, explodiert die Zahl der Neu-Infizierten – bis zu 10.000 pro Tag (ingesamt: 177.160, 1.625 Todesopfer - Stand 07.05.2020) – und auch Regierungschef Michail Mischustin ist erkrankt. Russland’s Wirtschaft leidet aber nicht nur unter der Corona-Krise. Weil der Haushalt der Rohstoff-Großmacht von den Einnahmen aus dem Öl- und Gasverkauf abhängig ist, reißen die niedrigen Energiepreise ein Milliardenloch in den Etat.

  • SLOWAKEI: Die Slowakei gehört zu jenen Ländern, die besonders schnell auf die Corona-Krise reagiert haben, und verzeichnet eine geringe Anzahl an Erkrankten (1.445 und 26 Todesfälle, Stand: 07.05.2020). Auch wenn die Situation derzeit als stabil eingestuft wird und die Zahlen rückläufig sind, hat die Slowakei deutlich später als Österreich begonnen die Maßnahmen zu lockern. Mithilfe eines 4-Phasen-Modells soll die Wirtschaft wieder hochgefahren werden, beginnend mit 22. April. Alle zwei Wochen gibt es neue Lockerungen. Die Einreise in die Slowakei wurde stark eingeschränkt, Nicht-Staatsangehörige müssen in 14-tätige Quarantäne. Die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit bleibt aufrecht.

  • TSCHECHIEN: Analog zu Österreich gab es auch in Tschechien erste Lockerungen der Maßnahmen. Der Notstand bleibt noch bis 17. Mai aufrecht, eine schrittweise Öffnung der Schulen ist geplant, den Anfang machen die Schüler der 9. Klasse der Grundschulen ab 11. Mai. Dank Kurzarbeits-Modellen gibt es kaum Kündigungen. Besonders hart trifft es jedoch Gaststätten, rund 30% werden laut Prognose die Krise nicht überdauern. Die Zahl der Neuerkrankungen ist stark rückläufig und die Gesamtzahl der Infizierten soll laut Prognose Ende Mai bei rund 8.500 liegen. Auch in Tschechien besteht weiterhin Maskenpflicht. Eine Einreise ist verbunden mit einer 14-tägigen Pflichtquarantäne, der internationale Zug-Verkehr ist eingestellt.

  • TÜRKEI: Die Türkei profitiert von einem starken Gesundheitssystem (40 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner, Österreich hat im Vergleich 29 Intensivbetten) und dem gut ausgebildeten Gesundheitspersonal. Die Pandemie befindet sich momentan in der „Plateauphase“, d.h. die Anzahl der Infizierten ist rückläufig und die Anzahl der Patienten sinkt. 131.744 Menschen haben sich bisher infiziert, 3.584 sind dem Virus erlegen (Stand: 07.05.2020). Im Kampf gegen Covid-19 setzt die Regierung auf Ausgangssperren und strenge Maßnahmen (vor allem während des Ramadans). Für Personen unter 20 Jahren und über 65 Jahren gibt es schon länger Ausgehverbote. Auch in der Türkei gilt die Maskenpflicht. Ausländer müssen sich bei Einreise in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

  • UNGARN: Die Ausgangsbeschränkungen in Ungarn wurden mit 4. Mai gelockert (mit Ausnahme von Budapest). Geschäfte und Restaurants dürfen ihre Pforten bzw. Terrassen wieder öffnen, Dienstleistungen können wieder in Anspruch genommen werden. Es gilt jedoch weiterhin die Maskenpflicht. Mitarbeiter von österreichischen und ungarischen Firmen, die zu einer Firmengruppe zählen, dürfen ohne Beschränkung nach Ungarn einreisen, für Ausländer gilt jedoch weiterhin eine 14-tätige Quarantäne. Internationaler Zugverkehr findet zwischen Ungarn, Österreich und Deutschland mit reduzierter Frequenz statt. Ungarn zählt bis dato 3.150 Infizierte und 383 Todesfälle (Stand: 07.05.2020), die Anzahl der Neuansteckungen ist rückläufig.

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