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Wocheneinkauf per Mausklick

Ein Klick auf Nudeln, dazu noch Pesto und Getränke. Etwa zehn Prozent der Tschechen bestellen Lebensmittel online. Zwar machte die Bestellsumme im Vorjahr in Höhe von 107 Millionen Euro nur einen geringen Anteil des Gesamtumsatzes aus (5,4 Milliarden Euro) – Experten rechnen aber in den nächsten Jahren mit einem Anstieg.

Gemütlich von zuhause aus, anstatt lange Warteschlangen an Supermarktkassen oder Schleppen von Einkaufstaschen. Konservierte Lebensmittel, Milchprodukte, Anti-Alkoholika, Babyprodukte und Waschmittel liegen derzeit bei den Online-Bestellungen ganz vorne. Für die nächsten Jahre prognostizieren Experten Wachstum, Anlass für mehrere Unternehmen ihr Angebot zu erweitern oder in den Markt einzusteigen.
 
Mehr Angebot aufgrund verstärkter Nachfrage
Die englische Kette Tesco war 2012 Tschechiens erster Online-Markt für Lebensmittel, inzwischen gibt es mit Billa, Kaufland und Rohlik weitere E-Shops am Markt. Letzterer ist reiner Lebensmittelanbieter und hat sich bis 2019 einen Jahresumsatz von etwa 10 Milliarden Kronen (rund 365 Millionen Euro) zum Ziel gesetzt. Auch Tesco möchte nachziehen und das Zustellgebiet erweitern. Logistisch schafft es der derzeit dominierende Online-Lebensmittelanbieter, 35 Prozent der Bevölkerung zu beliefern – 20.000 Produkte sind online verfügbar.
 
Herausforderung: Logistik
Das Geschäft mit Brot, Mehl und Milch per Mausklick scheint lukrativ und auch in den nächsten Jahren deutlich zu wachen. Dennoch gibt es eine nicht unwesentliche Herausforderung: die Logistik. Die Branchenvereinigung APEK sagt dem Online-Handel eine starke Zukunft voraus und sieht die Online-Shops dann als Gewinner, wenn es gelingt Lebensmittel so schnell und so pünktlich wie möglich zu liefern.
 
Vertrauen schaffen & Chancen nutzen

Die Bestellung per Mausklick ist zwar bequem, ein gewisses Vertrauen setzt sie dennoch voraus: Obst und Gemüse können dann von Kunden nämlich nicht mehr selbst ausgewählt bzw begutachtet werden, ehe sie im Warenkorb landen. Es gilt daher, das Vertrauen der Online-Käufer weiterhin zu gewinnen. Und da Tschechen als ein eher konservatives Volk gelten, bedarf möglicherweise schon an ein bisschen Zeit, bis die neue Form des Einkaufens sich verinnerlicht hat. Dessen sind sich die Anbieter auch bewusst, wissen aber auch, dass jede Neuerung auch neue Chancen mit sich bringt.

Quelle: Prager Zeitung
 
Tschechien ist auch auf Ihrem Exportradar? Kontaktieren Sie uns. Eva Farkacova, ecoplus International Geschäftsfüherin Tschechien, unterstützt sie gerne vor Ort.

E-Mail: e.farkacova@ecoplus.at
Tel: +48 322 56 9029

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