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Vertriebs- und Distributionslogistik

Die Distributionslogistik oder auch Absatzlogistik umfasst sämtliche Schritte (z.B. Lagerhaltung, Identifizierung geeigneter Logistiksystem, Aufbau von Distributionsnetzen), die notwendig sind, um Ihr Produkt schnell und wirtschaftlich zu Ihrem Kunden zu bringen. Auf dieser Seite haben wir grundsätzliche Fragestellungen zu diesem Thema zusammengefasst. Tipps & Checklisten sollen Ihnen durch die strategisch umfassende Materie helfen. Wir beraten Sie gerne auch persönlich oder telefonisch – kostenfrei. Kontaktieren Sie uns bei weiterführenden Fragen.

Ziele & Fragestellungen

Wenn Sie sich für einen Exportmarkt interessieren, haben Sie sich vielleicht schon folgende Fragen gestellt:

  • Wie bekomme ich mein Produkt/Ware am besten zum Kunden im Auslandsmarkt?
  • Mache ich die Logistik selbst oder kaufe ich die Logistikleistungen zu?
  • Welche Incoterms sind für mein Exportvorhaben geeignet
  • Wo bekomme ich Informationen zu Zoll, Ein- und Ausfuhrbestimmungen?

Die Herausforderung in der Logistik ist, ein hohes Lieferservice bei minimalen Lager- und Distributionskosten  zu gewährleisten, sodass Ihre Kunden die Ware möglichst schnell, in entsprechender Qualität erhalten. Hohe Verfügbarkeit und Kostenminimierung sind in Einklang zu bringen. 

 

 

Logistik optimieren, Kundennutzen schaffen

Logistik eigenständig abwickeln

Zur Erreichung der oben genannten Ziele trägt die Logistik in Form verschiedener Aufgabenstellungen bei und umfasst die Hauptbereiche Lager, Kommissionierung und Transport. Vielleicht sind sie noch unschlüssig, ob Sie den Transport Ihrer Produkte zum Kunden ins Zielland selbst übernehmen wollen oder, ob es nicht vielleicht doch besser wäre, gewisse Prozesse auszulagern. Die Warenverteilung beginnt beim Lager (Verkauf) und endet beim Kunden. Je nachdem, wo der strategische Schwerpunkt Ihres Geschäftsmodells liegt, sollte der eine oder andere Prozess optimiert werden, um den Nutzen für den Kunden zu erhöhen.

Logistik optimieren, Kundennutzen schaffen
 

Lager

KMUs, die gerade erst mit der Internationalisierung starten, liefern zu Beginn meist nur Kleinmengen an einzelne Kunden im Ausland und benötigen einen kostengünstigen Transport. Am günstigsten ist es, mit großen, vollen Transportern zu fahren. Da dies gerade bei kleinen Bestellungen nicht umsetzbar ist, bleiben zwei Alternativen:

  1. Sammeltransporte: jede Bestellung wird gemeinsam mit anderen Gütern in vollen LKWs über die lange Strecke – und damit kostengünstig – transportiert. Diese Dienstleistung übernimmt eine Spedition. Sammeltransporte über eine Spedition sind kostengünstiger als ein Einzelversand.

  2. Lokale Vertriebslager: Weltweit gibt es genügend Möglichkeiten, Lagerkapazitäten in Kundennähe zu erwerben bzw. zu mieten. Bei Waren mit einer Haltbarkeit über drei bis vier Monaten macht eine dezentrale Lagerung in lokalen Vertriebslagern Sinn. Lokale Dienstleistungsunternehmen bieten Lagerung, Kommissionierung und Lieferung zu Ihrem Kunden auf Stückgut-Basis zu vernünftigen Preisen an. Im Gegensatz zum Einzelversand können Sie auch hier Kosten sparen. 

Ist ein lokales Vertriebslager wirtschaftlich?
Machen Sie eine einfache Wirtschaftlichkeitsrechnung. Die Einsparungen, die Sie durch den günstigeren Transport bis zum Vertriebslager haben, dividieren Sie durch die lokalen Lagerkosten. Dann erhalten Sie die maximal sinnvolle lokale Lagerdauer bzw. die Zeit, in der sich die Ware lokal drehen muss, damit sich ein lokales Vertriebslager rechnet.

Beispiel:
Transportkosten der Einzelbestellung (200 kg) nach Bukarest: EUR 200 
Transportkosten im Sammelverkehr nach Bukarest: EUR 120 (Einsparung in den Transportkosten durch Sammelverkehr: EUR 80)
Lokale Lagerkosten pro Palette: EUR 5/Monat
Wirtschaftlichkeit: 80/5 = 16 Monate max. Lagerdauer.
D.h., dreht sich die Ware schneller als 16 Monate, macht ein lokales Vertriebslager Sinn (ohne Berücksichtigung der Manipulations-und Expeditkosten).

Sie sind auf der Suche nach einem Vertriebslager in Polen, Rumänien, Russland, Slowakei, Tschechien, Türkei oder Ungarn? Wir unterstützen Sie bei der Suche nach Logistikpartnern in Osteuropa bzw. darüber hinaus. 

 

Kommissionierung: Warum eine Optimierung sinnvoll ist

Der Lageraufwand besteht zu einem großen Teil aus Kommissionierungsleistungen, d.h. auftragsgerechter Stückelung und Verpackung sowie Bereitstellung für den Transport. Kleine Unternehmen erfassen, messen und kalkulieren diese Kommissionierungsleistungen eher selten. 

Überlegen Sie, wie viele Personalstunden die reine Kommissionierung wöchentlich in Anspruch nimmt, und legen Sie dies grob in Kosten um. Einsparungen bis zu 30 % sind durch Softwarelösungen und verbesserte Organisation leicht erzielbar, wenngleich sich Einsparungen bei KMU weniger als Kosten- denn als Zeiteinsparungen auswirken.

Kommissionierung besteht aus der Vorbereitung, dem Rüstweg (dem Aufsammeln der Waren aus dem Lager), der Verpackung und der Bereitstellung der Waren. Die meisten Einsparungen können Sie durch eine Optimierung des Rüstweges und der Verpackung zu erzielen. 

Optimierung der Kommissionierung

  • Software: Eine eigene Lagersoftwarelösung mit Stellplätzen ist sozusagen die Weiterentwicklung der Einzelkommissionierung und bietet sich an, wenn Sie die Kommissionierung effizienter gestalten möchten. Eine Lagersoftwarelösung bietet die Möglichkeit, pro Auftrag einen optimierten Rüstweg vorzugeben. 

    Beispiel erfolgreicher Softwarelösungen: 
    Denken Sie an Leerstrecken, die sie in größeren Warenhäusern (zB IKEA) auf der Suche nach einzelnen Artikeln, tätigen müssen. Ganz anders ist das Lager von IKEA bei der Warenausgabe organisiert. Hier werden dieselben Artikel nach dem kürzesten Rüstweg vorsortiert. Das ergibt für den Lagermitarbeiter einen eindeutigen Weg, nach dem er die einzelnen Waren aus dem Lager „aufsammelt“. Zudem können Größe und Gewicht der Artikel auf das Rüstfahrzeug (Stapler …) abgestimmt und Wegstrecken minimiert werden. 

  • Optimale Bestellmengen: Wenn Verkaufsmengen, Bestellmengen und Verpackungsgrößen im Lager übereinstimmen, ersparen Sie sich bei der Kommissionierung die aufwendige Manipulation.

  • Zusammenführung mehrerer Aufträge (Sammelaufträge): Stellen Sie sich vor, drei Kunden bestellen je eine Flasche vom selben Wein und dazu noch einige unterschiedliche Artikel. So würden Sie bei Einzelkommissionierung innerhalb kurzer Zeit dreimal zum selben Fach gehen, um den Wein zu holen. Wenn Sie in Sammelaufträgen denken, würden Sie gleich drei Flaschen nehmen, auf einem Tisch zwischenlagern und dort, eventuell direkt bei der Verpackung, in drei verschiedenen Aufträgen verpacken. Bei einer höheren Anzahl von Aufträgen pro Tag bedarf es wieder einer Software, um diese Optimierungen durchzuführen. Diese Methode lohnt sich schnell, wenn Sie viele Aufträge und ein eher kleines Sortiment haben.

Weitere Tipps

  • Bestimmen Sie jene Artikel mit den häufigsten Zugriffen (und gliedern Sie etwa in einer jährlichen Rangliste A-, B-, C-Kategorien). A-Artikel kommen in ein eigenes Schnelldrehlager entsprechend nah zur Verpackung und Bereitstellung usw.
  • Prüfen Sie, ob die Lagereinheit auch die Liefereinheit ist bzw. überlegen Sie, wie Sie das "Anbrechen" von Lagerposten minimieren können. 
  • Lagern Sie datumsabhängige Artikel nach dem First-In-/First- Out-Prinzip.
  • Denken Sie an die Möglichkeit von Durchlaufregalen.
  • Achten Sie bei der Produktentwicklung auf Verpackungsgrößen und Lageroptimierung (nach Euro-Paletten). 

Grundsätzlich entscheiden die Anzahl der Kommissionierungsvorgänge pro Tag und die unterschiedlichen Produkte sowie auch die Größe bzw. Lagermöglichkeit der Produkte im Sortiment über die Komplexität und damit über das Einsparungspotenzial bei der Kommissionierung.

 

Transport

Abhängig von der Anzahl und Struktur der Be- und Entladestellen, der Größe und Menge des Transportgutes sowie der Dringlichkeit bieten Speditionsunternehmen folgende Formen des Transports an: 

Direktverkehr: der Transport erfolgt vom Ausgangs- zum Endpunkt ohne Wechsel des Verkehrsmittels und ohne Umweg

  • Komplettladungen (auch als „Ladungsverkehre“ bezeichnet) lasten ein Transportmittel (z.B. Sattelauflieger, Eisenbahnwaggon …) vollständig aus.
  • Teilladungen lasten ein Transportmittel (z.B. LKW) zu einem großen Teil aus. Im Unterschied zu Stückgütern sind Teilladungen so groß, dass ein Umschlag aus wirtschaftlichen Gründen unvorteilhaft ist.
    Abgrenzungs-Richtwerte: Transporte > 2,5 t bzw. Sendungen ab 5 Paletten gelten in der Praxis als Teilladungen.
  • Kurier- und Expressdienste (bei besonderer Dringlichkeit): KEP-Dienste (Kurier-Express-Paket-Dienste) als Direktverkehre werden bei besonderer Dringlichkeit eingesetzt. Fahrradkuriere sind ein gutes Beispiel für solche Dienstleister.

Tourenverkehr: Darunter fallen Verkehre, die mit einem Verkehrsmittel in einem bestimmten Zeitraum eine bestimmte Reihenfolge von Be- und Entladepunkten (= Tour) bedienen.

  • Milk-Runs: Route und Zyklus sind mit fixen Fahrplänen für einen längeren Zeitraum festgelegt.
  • Kurier- und Expressdienste: KEP-Dienstleister arbeiten oft auch nach Touren, die meist aber sehr kurzfristig disponiert werden.
  • Sammel- und Verteilverkehre: Im Unterschied zum „Ladungsverkehr“ (Komplettladung) liegt im „Sammelladungsverkehr“ der Fokus auf Bündelung von Stückgut- und Teilladungen, sodass der verfügbare Laderaum wirtschaftlich optimal genutzt werden kann.

Systemverkehr: Diese Art von Verkehr wird dann eingesetzt, wenn Direkt- und Tourenverkehre wirtschaftlich nicht sinnvoll sind, weil die Transportmengen zu gering sind. Einzeltransportaufträge werden im Rahmen von Verkehrsnetzen und Liniendiensten abgewickelt. 

  • Sammelgut/Stückgut: Sendungen mit einem Gewicht zwischen 31,5 kg und 2 bis 2,5 t. In der Praxis beträgt das mittlere Sendungsgewicht von Stückgut ca. 200 kg. Stückgutsendungen sind verpackt und können somit gebündelt als „Sammelladungsverkehr“ transportiert werden. 
  • Kleingut (Pakete): Sendungen mit einem Gewicht bis zu 31,5 kg gelten als „Kleingut“. Während Stückgut mit Ladehilfsmitteln bewegt werden muss, erfolgt die Manipulation bei Kleingut durch Menschen.
  • Briefdienste: Kurier- und Expressdienste

Die einzelnen Verkehre können von einem oder von mehreren Verkehrsträgern (Bahn, Schiff, Flugzeug, LKW) durchgeführt werden. Bei mehreren Verkehrsträgern spricht man von Kombiniertem Ladungsverkehr (Kombiverkehr). Hier werden die Güter in kompatiblen Transporteinheiten transportiert (Container, Wechselbehälter, Sattelauflieger) oder es werden LKWs per Huckepack-Methode von anderen Verkehrsträgern über Teilstrecken transportiert (Roll On/Roll Off auf dem Schiff bzw. Rollende Landstraße auf der Bahn).

Logistik über Dritte abwickeln

Wenn Sie sich entschlossen haben, die Warenverteilung an Externe zu beauftragen, gibt es folgende zwei  Möglichkeiten:

 

Outsourcing an Transportdienstleister

Im internationalen Verkehr ist meist eine Spedition zu empfehlen, da über Kontakte zu lokalen Transportunternehmen verfügt und so eine für Sie optimale Lösung über mehrere Partner hinweg erzielt werden kann. Wählen Sie das Transportunternehmen sorgfältig und immer im Sinne Ihres Kunden aus. Da das Transportunternehmen ein regelmäßiger Partner ist, sollten Sie ihn besser kennenlernen und schon bei der Auswahl die richtigen Fragen stellen.

Im Allgemeinen werden die Transportpreise durch das Gewicht bestimmt. Beachten Sie, dass Lieferungen unter 31,5 kg auch international von Paketdiensten übernommen werden und Lieferungen über 2,5 t meist als Direktlieferungen durchgeführt werden. Sendungen dazwischen sollten so mit anderen Sendungen koordiniert werden, dass der Hauptlauf möglichst in vollgefüllten Verkehrsträgern geschieht, die optimaler Weise wieder vollgefüllt zurückfahren. Hier sind große Einsparungen im Transport möglich, sonst wäre es nicht möglich (ökologisch sinnvoll oder nicht), Waren aus Asien nach Europa zu bringen. Dazu kommen weitere Parameter, die den Preis wesentlich beeinflussen, wie das Volumen der Lieferung und die Dringlichkeit (wie schnell, muss die Ware beim Kunden sein?)

Unsere Tipps:

  • Nutzen Sie Rabatte: Wenn Sie regelmäßig Transportaufträge vergeben, ist es am besten, wenn Sie von möglichst vielen Anbietern Großkundenrabatte anfordern. Sprechen Sie persönlich mit den Vertretern der jeweiligen Transportfirma, denn oft gibt es einen großen Verhandlungsspielraum. Fragen Sie ganz konkret nach den Logistik- und Transportkosten bzw., ob die Mehrwertsteuer im Preis enthalten ist. 

  • Teilen Sie das Risiko auf: Bei einem sehr großen Transportvolumen empfiehlt es sich, auf mehrere Firmen auf dem Markt zurückzugreifen. Dies gibt Ihnen zum einen die Sicherheit, bei Ausfall eines Unternehmens auf dessen Mitbewerber zurückgreifen zu können, zum anderen schaffen Sie sich bei Preisverhandlungen eine stärkere Position, da jeder Ihrer Geschäftspartner versuchen wird, den anderen mit besseren Konditionen zu übertreffen.

  • Minimieren Sie den Transportpreis: Holen Sie sich mehrere Angebote ein, ehe Sie den Auftrag erteilen. Für kleinere Sendungen im Nahverkehrsbereich empfiehlt sich der Einsatz von eigenen Fahrzeugen. Als gewerblicher Auftraggeber ist es sehr wichtig, dass Ihre Auftragnehmer eine einwandfreie Rechnung stellen (Transportkosten und Umsatzsteuer separat).

  • Nutzen Sie Frachtbörsen: Nutzen Sie Internet-Plattformen, wenn Produkte bzw. Dienstleistungen leicht vergleichbar und gut messbar sind. Auf Frachtbörsen bieten einzelnen Transportunternehmen leere Kapazitäten, um so schnell ihre Auslastung zu erhöhen. Für KMU ist dieser Marktplatz eine gute Gelegenheit, zu günstigen Frachten zu kommen. Da auf solchen Börsen der Transportpreis im Vordergrund steht, sollten Frachten, die andere Dienstleistungen benötigen (verlässliche Ankunft, Transportsicherheit oder Sicherung der Ware), in jedem Fall mit einem Transportunternehmen des Vertrauens persönlich vereinbart werden.

  • Nutzen Sie Benchmark-Infos: Holen Sie Angebote von externen Transportunternehmen und Speditionen ein, auch wenn Sie einen eigenen Warenverkehr haben. Diese Informationen dienen schon allein als Benchmark und Kalkulationsgrundlage. Unsere Checkliste Transportorganisation hilft Ihnen den richtigen Transportdienstleister zu finden. 
 

Outsourcing an Speditionen

Speditionen sind den Transportdienstleistern übergeordnete Unternehmen, die im Angebot der Transport- und Lagerdienstleister das für Sie optimale Angebot finden. Sie sollten überall eingebunden werden, wenn Transporte ab 31,5 kg (Paketgrenze) und bis zu 5 Paletten (2,5 t) zu organisieren sind, da der organisierte Sammelverkehr wesentliche Kosten sparen kann. Zusätzlich machen Speditionen gerade im Kombiverkehr Sinn; wenn unterschiedliche Ladungsträger auf der Strecke eingesetzt werden. 

Die Zusammenarbeit mit einer Spedition spart Investitionen in Lager, Personal und IT. Durch die besseren Einkaufspreise bei großen Transportunternehmen sollten Angebote von Speditionen auch bei Komplettladungen (über 5 Paletten bzw. 2,5 t) eingeholt werden.

Da eine Spedition nicht auf eigene Kapazitäten zurückgreifen muss, werden in der Regel einzelne, besonders günstige Transportstrecken – oft „Leerstrecken“ der Transportdienstleister – miteinander und mit Umschlagplätzen kombiniert, sodass sich in Summe insbesondere im internationalen Warenverkehr meist eine kostengünstigere Alternative zum einzelnen Transportdienstleister ergibt. Darüber hinaus ist eine Spedition ein Full-Service-Unternehmen, das gerade im internationalen Warenverkehr unerfahrenen Unternehmen viele komplexe Aufgabengebiete abnimmt, wie etwa Versicherungen, Haftungen, gesetzliche Bestimmungen in den einzelnen Ländern usw.

Faktoren, um Transportkosten zu reduzieren: 

  • Regelmäßigkeit und Planbarkeit der Lieferungen
  • Genaue Abholzeiten und Zustelltermine
  • Relativ große Zeitfenster bei Abholung und Zustellung
  • Einfach zu erreichender Zustellort – möglichst bei einem größeren Verkehrsknotenpunkt
  • Standardverpackungen (Transportgesicherte Paletten, kein Überstand)
  • Wenig Zusatzdienstleistungen (Nachnahme, persönliche Übergabe, zweite Zustellung)
  • Einfache Lieferbedingungen (frei Ladekante, keine Besonderheiten bei der Beförderung)

Kennzahlen der Transportlogistik

Die Qualität und Effizienz Ihrer Logistik können Sie anhand von Kennzahlen prüfen. Die wichtigsten Formeln finden Sie nachfolgend. Als Datenbasis ziehen Sie am beste Werte aus einem definierten Zeitraum (z.B. Monat, Quartal, Jahr). Ziehen Sie zum Vergleich auch immer Kennzahlen aus der Branche heran, umso ein besseres Gefühl zu bekommen.

Vergleichen Sie Ihre Ergebnisse regelmäßig mit branchenüblichen Werten und setzen
Sie ggf. Verbesserungsmaßnahmen. Grafik: ecoplus International

Lieferzuverlässigkeit, Termintreue und Transportschadensquote tragen wesentlich zur Kundenzufriedenheit bei, während der Transportnutzungsgrad vor allem aus Unternehmersicht wichtig ist. Transporte sollen nach Möglichkeit zu 100 % ausgelastet sein, sodass es zu keinen Leerfahrten kommt.

Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Ergebnisse der Kennzahlen, sodass Sie ggf. auch Maßnahmen zur Verbesserung setzen können. Es ist wichtig, dass Ihre Kennzahlen sich an Ihrem Supply Chain-Management orientieren. Je nachdem, wo es Optimierungspotenzial gibt, könnten folgende Maßnahmen hilfreich sein:

  • Schulung des Personals 
  • Qualitätssicherung bei Verpackungslösungen bzw. Wahl von Alternativen Verpackungslösungen 
  • Rücksprache mit Spediteur bei Nichteinhaltung von Lieferzeiten 
  • Optimierung der Kommissionierung 

Infomaterial

Weiterführende Infos zu Incoterms, Verpackungslösungen für den optimalen Transport uvm. zum kostenlosen Download.

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