Eco Export

Ihr Tor zu 11 Märkten

Stark in Mittel- und Osteuropa.
In Skandinavien und in den USA.

Wir sind nicht überall, auch wenn wir global denken. Aber wir sind stark. Und vor Ort  – in Ost- und Mitteleuropa und im Norden, in den skandinavischen Märkten. Und ganz im Westen – in den USA. Ein guter Mix, der auch Synergien zulässt. Länderinfos, Branchenberichte, Zahlen, Daten & Fakten sowie Einschätzungen von unseren Kollegen vor Ort. All das liefern wir Ihnen punktgenau und zielgerichtet für Ihr Unternehmen.  

11 Märkte. Und noch mehr Sprachen, die wir sprechen.

Slowakei, Tschechien und Ungarn – die Dauerbrenner unter den Top-Exportmärkten Niederösterreichs. Die geografische Lage, die Nähe. Einfach unschlagbar.  

Oder Polen. Das reale Wirtschaftswachstum liegt im EU-Spitzenfeld. Diesen Aufschwung gilt es zu nutzen. Ähnlich in Rumänien, der Top-Performer. Türkei und Russland sind keine einfachen Märkte, aber nicht unmöglich. An Ihrer Seite – dort wie da. Unser Team. Allesamt Natives und mit Herzblut bei der Sache.  

Skandinavien. Trendig, innovativ, experimentierfreudig. Wie Ihre Produkte im Norden punkten, weiß unser Mann vor Ort. Ebenso in den USA. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Sie haben die Wahl. Wir die Kontakte. Los geht’s.  

Wir wissen wie Ihr Zielmarkt tickt

Wir wissen, wie
Ihr Zielmarkt tickt.

Langjährige Erfahrung, ein starkes Netzwerk, direkt vor Ort. Wir sind für Sie da. Welcher Exportmarkt passt zu Ihrem Produkt? Wir unterstützen Sie. Schritt für Schritt im Ausland Fuß zu fassen.

TSCHECHIEN

Wirtschaftlich stark, industriell mit hoher technischer Expertise – Tschechien zählt zu den am weitest entwickelten osteuropäischen Märkten. Und ist seit vielen Jahren unter den fünf wichtigsten Exportmärkten Niederösterreichs. Auch wenn die Tschechen den Ruf haben, sparsam zu sein, so finden viele niederösterreichische Waren und Dienstleistungen ihren Weg zu unseren nördlichen Nachbarn. Zunehmend auch online.

Aktuelle wirtschaftliche Lage in Tschechien
Tschechien ist eines jener EU-Länder, dessen Wirtschaft mittelschwer von den Folgen der Pandemie betroffen ist. 2020 liegt das reale tschechische Wirtschaftswachstum laut Prognosen bei -6,9 Prozent. Die Tschechische Nationalbank rechnet sogar mit einem Rückgang von -7,2 Prozent. 2021 soll sich die Wirtschaft leicht erholen. Die Prognosen gehen von einem Zuwachs zwischen +1,7 und +3,1 Prozent aus. 2022 könnte die Wirtschaft dann wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen. Hart getroffen hat es 2020 den Warenaußenhandel – hier vor allem die Exporte der Automobilbranche – und den Privatkonsum.

Im zweiten Halbjahr stieg die Warenausfuhr wieder, auch dank dem Export von elektrischen und optischen Ausrüstungen sowie Lebensmitteln. Die Dienstleistungsexporte sind ebenfalls 2020 stark gesunken. Die zweite Welle hat den gerade aufkeimenden Tourismus wieder zum Erliegen gebracht. Innerhalb der EU hatte Tschechien 2020 die niedrigste Arbeitslosenquote (3,1 Prozent). Wichtigster Importpartner Tschechiens ist Deutschland (Österreich liegt auf Platz 9).

Niederösterreich in Tschechien
Tschechien ist ein essenzieller Handelspartner für Niederösterreich und rangierte 2020 auf Platz 4 der wichtigsten Exportmärkte Niederösterreichs. Niederösterreich exportierte im Jahr 2019 Waren im Wert von 1,24 Mrd. Euro (-8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Im ersten Halbjahr 2020 betrugen die Exporte 512 Mio. Euro (-22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Bei den Top 3 exportierten Warengruppen handelt es sich um: Elektronische Maschinen & Waren; Mineralische Brennstoffe, Mineralöle, Erzeugnisse & Destillate sowie Zugmaschinen, Kraftwagen, -räder, Fahrräder und Teile davon. Umgekehrt importierte Niederösterreich 2019 Waren im Wert von 1,4 Mrd. Euro (-4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) aus Tschechien. Im ersten Halbjahr betrugen die Importe rund 622 Mio. Euro (-11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).  

Erfolgreich in Tschechien
Seit nun schon über zehn Jahren unterstützt Eva Farkacova niederösterreichische Unternehmen beim Export nach Tschechien. Von der Marktrecherche, über die Akquise potenzieller Vertriebspartner, bis hin zur Initiierung von B2B-Gesprächen und der Begleitung vor Ort – zahlreiche Unternehmen konnten mithilfe von ecoplus International langfristige und nachhaltige Kooperationen in Tschechien etablieren. Darunter sind Unternehmen wie z.B. FIRELAND FOODS KG, Ingrid L. Blecha GmbH, Variotherm Heizsysteme GmbH oder Gruber Röschitz Wein GmbH

Durch die geographische Nähe ist Tschechien ein besonders attraktiver Markt für österreichische Exporteure. Das beweist auch die große Vielfalt an niederösterreichischen Unternehmen, die geschäftlich in Tschechien aktiv sind. Dazu zählen Akras Flavours AG, Ardex Baustoff GmbH, Domoferm GmbH, Egston System Electronik GmbH, Frischeis J+A GmbH, Knorr-Bremse GmbH, Kotanyi GmbH, Mantler-Mühle Rosenburg KG, Pollmann Austria OHG, uvm.

UNGARN

Mit Ungarn verbindet uns nicht nur eine  gemeinsame Geschichte, sondern eine seit Jahrzehnten starke wirtschaftliche Verflechtung: Ungarn ist der 2. wichtigste Exportmarkt für Niederösterreich, wenn auch die Exporte nach Ungarn im 1. Halbjahr 2020 massiv eingebrochen sind. Punkten können niederösterreichische Unternehmen in Ungarn vor allem im Agrar- und Lebensmittelbereich, bei Bautechnologien und Maschinen.

Aktuelle wirtschaftliche Lage in Ungarn
2019 lag das reale Wirtschaftswachstum bei 4,9 Prozent – Ungarn zählte zu den absoluten Spitzenreitern innerhalb der EU. 2020 erlitt die ungarische  Wirtschaft Covid-19-bedingt einen schweren Dämpfer, laut der Europäischen Kommission betrug der BIP-Rückgang -6,4 Prozent. Vor allem hochzyklische Wirtschaftszweige, wie die Automobilindustrie und der Tourismus, sind 2020 stark eingebrochen. Auch die Exporte gingen zurück, Unternehmensinvestitionen wurden verschoben und der private Konsum litt unter den harten Lockdowns und den ungewissen Zukunftsaussichten. Konkret musste z.B. die Inbetriebnahme der neuen BMW-Produktion in Debrecen und des Daimler-Werks in Kecskemét warten. Experten rechnen 2021 mit einem realen Wirtschaftswachstum von +3,9 Prozent, das Vorkrisenniveau könnte 2022 erreicht werden. Österreich bleibt nach Deutschland der zweitwichtigste Handelspartner Ungarns und der drittgrößte Investor im Land (nach Deutschland und den Niederlanden).

Niederösterreich in Ungarn
Ungarn lag 2019 auf Platz 2 der wichtigsten Exportmärkte Niederösterreichs (hinter Deutschland). Niederösterreich exportierte 2019 Waren im Wert von 1,59 Mrd. Euro (+18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) nach Ungarn. Im ersten Halbjahr 2020 brachen die niederösterreichischen Exporte ein. So wurden in den ersten sechs Monaten 2020 Waren im Wert von 655 Mio. Euro nach Ungarn exportiert (-20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).  Die Top 3 der exportierten Warengruppen waren: Mineralische Brennstoffe, Mineralöle, Erzeugnisse & Destillate; elektrische Maschinen, elektrotechnische Waren & Teile davon sowie Kernreaktoren, Kessel, Maschinen & mechanische Geräte.

Ungarn lag 2019 auf Platz 7 der wichtigsten Importmärkte Niederösterreichs – Waren im Wert von rund 966 Mio. Euro (-5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) wurden im Jahr 2019 importiert. Im ersten Halbjahr 2020 importierte Niederösterreich Waren im Wert von 455 Mio. Euro aus Ungarn (-10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).  

Erfolgreich in Ungarn
Seit 2007 unterstützt Zsolt Szinte niederösterreichische Unternehmen beim Markteintritt und –aufbau in Ungarn und bietet kostenfreie, maßgeschneiderte Dienstleistungen für ein erfolgreiches Auslandsgeschäft – von der Marktanalyse, Vertriebspartnersuche & Distribution bis zur Begleitung vor Ort. Über die Jahre konnten auch hier zahlreiche niederösterreichische Unternehmen langfristige Bande zu ungarischen Vertriebspartnern und Kunden knüpfen. Darunter sind Unternehmen wie z.B. DORAPLAST Kunststoffverarbeitungs GesmbH, Johann Gantner Ges.m.b.H., CARE diagnostica Produktions- und Vertriebsgesellschaft m.b.H. oder IMS Höllinger GmbH

Ungarn ist als unmittelbarer Nachbar Österreichs besonders interessant für niederösterreichische Unternehmen, die das erste Mal exportieren. Auch in Ungarn sind eine Vielzahl niederösterreichischer Unternehmen vertreten, wie z.B. AAT GmbH, Austrotherm GmbH, Domoferm GmbH, IGM Robotersysteme AG, Isovolta AG, Polytechnik GmbH, Maba Fertigteilindustrie GmbH, Miraplast KunststoffverarbeitungsgmbH, Styx Naturcosmetic GmbH, Welser Profile AG, uvm.

POLEN

Seit Jahren zählt Polen zu den Top 10 der wichtigsten Exportmärkte Niederösterreichs, daran kann auch eine Pandemie nur schwer rütteln. Polen ist ein widerstandsfähiger Markt. Im EU-Vergleich fiel die Rezession 2020 in Polen am geringsten aus. Auch sonst spricht viel für den polnischen Markt. Die urbane Bevölkerung legt Wert auf Produkte mit Qualität und lässt sich das gern was kosten. Und am Land? Dort bietet der Agrarbereich Potenzial. 

Aktuelle wirtschaftliche Lage in Polen
Anfang 2020 lag das prognostizierte Wirtschaftswachstum Polens noch bei +4,1 Prozent, ein Jahr und eine Pandemie später, ist die Wirtschaftsleistung eingebrochen und verzeichnete im Gesamtjahr 2020 ein negatives Wachstum von -3,6 Prozent. In den nächsten Jahren soll sich die polnische Wirtschaft wieder erholen. 2021 wird mit einem positiven Wachstum von +4,5 Prozent und 2022 mit +3,3 Prozent gerechnet. Im Vergleich zur restlichen EU fiel die Rezession 2020 in Polen am geringsten aus, was nicht zuletzt an der stabilen Finanzsituation und dem steigenden privaten Konsum lag. Dabei kurbelt Polen gezielt die Wirtschaft an, wie z.B. mit dem Projekt „Estonian CIT“ – die Körperschaftssteuer für KMU soll 2021 nach Vorbild Estlands fallen, solange  Profite in Polen reinvestiert werden. Das belebt auch den Arbeitsmarkt, rund 12.000 zusätzliche Arbeitsplätze sollen entstehen. Belebend werden sich auch die EU-Fördermittel aus dem mehrjährigen Finanzrahmen (2021 bis 2027) sowie die Mittel aus dem Wiederaufbaufonds der EU auf die polnische Wirtschaft auswirken. Insgesamt dürfte Polen rund 160 Milliarden Euro an Fördermittel erhalten.

Niederösterreich in Polen
Polen lag 2019 auf Platz 5 der wichtigsten Exportmärkte Niederösterreichs und belegte im ersten Halbjahr 2020 Rang 6. Niederösterreich exportierte 2019 Waren im Wert von 1,07 Mrd. Euro (+0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) nach Polen. Im ersten Halbjahr 2020 beliefen sich die Exporte auf rund 475 Mio. Euro (-15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Die Top 3 der exportierten Warengruppen sind: Zugmaschinen, Kraftwagen, -räder, Fahrräder; Kernreaktoren, Kessel, Maschinen & mechanische Geräte sowie Kunststoffe & Waren daraus. 

Gleichzeitig importiere Niederösterreich Waren im Wert von rund
687 Mio. Euro im Jahr 2019 (-5,2 % im Vergleich zum Vorjahr) aus Polen. Im ersten Halbjahr 2020 betrugen die Importe 323 Mio. Euro (-6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Polen lag 2019 auf Rang 11 der wichtigsten Importmärkte Niederösterreichs und kletterte im ersten Halbjahr 2020 auf Platz 9. 

Erfolgreich in Polen
Seit 2011 ist Marcin Mikulski unser Mann in Warschau und unterstützt niederösterreichische Unternehmen tatkräftig dabei in Polen Fuß zu fassen und langfristige Exportkooperationen zu etablieren. Neben unserem umfangreichen, kostenfreien Export-Service, ist Marcin Mikulski auch ein guter Ansprechpartner, wenn es um Online-Vertriebstools geht. In den letzten Jahren hat Marcin Mikulski vielen niederösterreichischen Unternehmen bei ihren Exportgeschäften in Polen unterstützt. Darunter sind Unternehmen wie z.B. IMS Höllinger GmbH, WALDLAND International GmbH, Birkengold GmbH, Candol Produktions- und HandelsgesmbH.

Niederösterreichs Außenhandel mit Polen floriert, der Markt zieht viele niederösterreichische Unternehmen an, wie z.B. Austria Juice GmbH, Berndorf Metall- und Bäderbau GmbH, Bene AG, Biomin GmbH, Croma-Pharma GmbH, Doka GmbH, Domoferm GmbH, Kotanyi GmbH, Murexin GmbH, uvm.

RUMÄNIEN

Von Temeswar, auch “Klein-Wien” genannt, rollen wir Rumänien auf. Mit rund 20 Mio. Einwohnern ein Land der Gegensätze: Urbanes, pulsierendes Bukarest trifft auf traditionell agrarische Regionen. Hoher Nachholbedarf – hohes Exportpotenzial.

Aktuelle wirtschaftliche Lage in Rumänien
Die rumänische Wirtschaft verzeichnete in den letzten zehn Jahren ein konstantes Wachstum. Rumänien zählte 2019 noch zu den Top-Performern innerhalb der EU. Nicht so im Jahr 2020 – die rumänische Wirtschaft ist, wie in vielen anderen Ländern auch, aufgrund von Covid-19 stark eingebrochen. Ein Rückgang der Wirtschaftsleistung von -6,0 Prozent bis – 5,2 Prozent (Prognose) im Jahr 2020 ist laut Experten wahrscheinlich. 2021 wird mit einem realen Wirtschaftswachstum von +3,3 Prozent gerechnet. Dringend nötig sind strukturelle Reformen, um langfristig nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu schaffen. Einige Maßnahmen, wie z. B. beschleunigte Infrastrukturprojektvergaben wurden bereits von der neuen konservativen Regierung umgesetzt. Starke Einkommensunterschieden gibt es vor allem zwischen den rumänischen Städten und den ländlichen Gebieten, so liegt in Bukarest das BIP nach Kaufkraftparität bei 152 Prozent des EU-Durchschnitts, im Nord-Osten Rumäniens hingegen nur bei 42 Prozent. Lange Zeit galt Rumänien als Musterschüler hinsichtlich Budgetdisziplin. 2015 lag das Budgetdefizit bei 1,1 Prozent, 2019 bei 4,6 Prozent und 2020 stieg es auf 8,6 Prozent. Außerhalb von Pandemiezeiten gilt Rumänien aufgrund der hohen Inlandsnachfrage und der lebendigen Marktdynamik als attraktiver Standort für ausländische Investoren.

Niederösterreich in Rumänien
Rumänien lag im ersten Halbjahr 2020 auf Platz 13 der wichtigsten Exportmärkte Niederösterreichs. Im Jahr 2019 war bei den niederösterreichischen Exporten nach Rumänien schon ein Rückgang zu verzeichnen. Es wurden Waren im Wert von ca. 465 Mio. Euro (-8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) exportiert. In den ersten sechs Monaten 2020 fielen die Exporte noch weiter und betrugen 201 Mio. Euro (-10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Die Top 3 der exportierten Warengruppen waren: Elektrische Maschinen & Waren; Kernreaktoren, Kessel, Maschinen & mechanische Geräte; Zugmaschinen, Kraftwagen & Fahrräder.

Umgekehrt betrugen Niederösterreichs Importe 2019 aus Rumänien rund 198 Mio. Euro (-15,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Im ersten Halbjahr 2020 importierte Niederösterreich Waren im Wert von 92 Mio. Euro (-9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Rumänien belegte im ersten Halbjahr 2020 Platz 23 der wichtigsten Importmärkte Niederösterreichs.

Erfolgreich in Rumänien
Mit einer eigenen Niederlassung in Temeswar (ca. 550 km nordwestlich von Bukarest), sind wir in Rumänien bestens vernetzt und kennen die lokalen Gegebenheiten, die für einen erfolgreichen Geschäftsabschluss entscheidend sein können. Seit 2007 ist Daniel Marcu Ihr Ansprechpartner in Rumänien und unterstützt niederösterreichische Unternehmen Schritt für Schritt bei ihren Exportagenden – von der Marktanalyse, über die Recherche und Selektion von Vertriebspartnern bis zum erfolgten Exportgeschäft.
Eine Vielzahl an niederösterreichischen Unternehmen knüpfte während der letzten Jahre Geschäftsbeziehungen in Rumänien. Darunter sind Unternehmen wie z.B. APV Technische Produkte GmbH, BIOGEST Energie- und Wassertechnik GmbH, HDT Haus der Technik Handelsgesellschaft m.b.H., Nourivit GmbH, Metz KG, Fruchtsäfte Schäfer GmbH & CO KG, …

Rumänische Geschäftsleute können mit guten Fremdsprachenkenntnissen aufwarten, auch die Businesskultur ist sehr westlich geprägt. Diese Vorteile schätzen auch viele niederösterreichische Unternehmen, die in Rumänien tätig sind, wie z.B. Ardex Baustoff GmbH, Battenfeld Kunststofftechnik GesmBH, Bene AG, Biogest Energie- und Wassertechnik GmbH, Doka GmbH, Fundermax GmbH, Pipelife International GmbH, Styx Naturcosmetic GmbH, Voith Turbo GmbH & Co KG, uvm.

SLOWAKEI

Unschlagbar die Nähe zu Niederösterreich. Schnelle Geschäfte „über den Tresen“ keine Seltenheit, vor allem im Lebensmittel-Sektor. Die Slowakei punktet aber nicht nur aus geografischer Sicht. Die Automotive-Industrie ist nach wie vor der Wachstumsmotor des Landes, Infrastruktur- und Umweltprojekte sorgen für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. 

Aktuelle wirtschaftliche Lage in der Slowakei
Nachdem die slowakische Wirtschaft in den letzten zehn Jahren stetig gewachsen war, brach sie 2020 Corona-bedingt stark ein. Um ganze -5,7 Prozent soll das BIP laut der Slowakischen Nationalbank geschrumpft sein. Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum 2021 liegen laut Experten zwischen +5,6 Prozent und +4,7 Prozent. Das kleine und exportorientierte Land ist mit einer Exportquote von rund 90 Prozent stark vom Ausland abhängig. Daher hatte die Slowakei 2020 mit hohen Nachfrageeinbußen in der Automobilindustrie zu kämpfen. Positiv hingegen lief der Sommer, als die Auslandsnachfrage und der private Verbrauch wieder zunahmen. Die harten Maßnahmen im 3. Quartal 2020 brachten jedoch den Exportmotor erneut zum Stillstand. Das Infektionsgeschehen wirkte sich zudem sehr negativ auf den Dienstleistungssektor, die Gastronomie und den Tourismus aus. Die Unsicherheit sorgte für Zurückhaltung bei Investitionen in Transportmittel, Maschinen und Tiefbauten. Auch der Fachkräftemangel macht der Slowakei zu schaffen. In nahezu allen Bereichen fehlen Arbeitskräfte. Hier hat sich die Slowakei Österreich zum Vorbild genommen und möchte nun ein duales Ausbildungssystem etablieren.

Niederösterreich in der Slowakei
Die Slowakei lag 2019 auf Rang 7 der wichtigsten Exportmärkte Niederösterreichs und rutschte im ersten Halbjahr 2020 auf Rang 8 ab. Niederösterreich exportierte 2019 Waren im Wert von 824 Mio. Euro(-0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) in die Slowakei. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 beliefen sich die niederösterreichischen Exporte auf rund 329 Mio. Euro (-25,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Die Top 3 der exportierten Warengruppen waren: Mineralische Brennstoffe, Mineralöle, Erzeugnisse, Destillate; elektrische Maschinen, elektrotechnische Waren sowie Zugmaschinen, Kraftwagen, -räder, Fahrräder & Teile davon.

Im Gegenzug importierte Niederösterreich 2019 Waren im Wert von rund 634 Mio. Euro (-9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) aus der Slowakei. Im ersten Halbjahr 2020 betrug der Importwarenwert rund 208 Mio. Euro (-14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Damit belegte die Slowakei im Ranking der wichtigsten Importmärkte Niederösterreichs im ersten Halbjahr 2020 Platz 10.

Erfolgreich in der Slowakei
Seit 2010 ist Alexander Leontiev unser Mann vor Ort in Bratislava und begleitet niederösterreichische Unternehmen bei ihren Exportvorhaben. Von der Erstellung von Marktanalysen, der Recherche von potenziellen Vertriebspartnern, der Organisation von B2B-Gesprächen bis hin zur Begleitung vor Ort – wir bieten Ihnen kostenfreie, maßgeschneiderte Dienstleistungen aus einer Hand. Zahlreiche niederösterreichischen Unternehmen konnten mit unserer Hilfe geschäftliche Bande in der Slowakei knüpfen. Darunter sind Unternehmen wie z.B. Fruchtsäfte Schäfer GmbH & CO KG, BMB Gebäudehygiene GmbH, STYX Naturcosmetic GmbH, Waldviertler Mohnhof Familie Greßl, …

Die Slowakei zählt zu den „Nahmärkten“ Österreichs und gilt daher besonders für (Neo-)Exporteure als attraktiver Auslandsmarkt. Zahlreiche niederösterreichische Unternehmen sind in der Slowakei aktiv, wie z.B. Austrotherm GmbH, Berndorf Metall- und Bäderbau GmbH, Biomin GmbH, Brucha GmbH, CONTAINEX Container-Handelsgesellschaft m.b.H., J. u. A. Frischeis GmbH, Maplan GmbH, Murexin GmbH, Richter Rasen GmbH, uvm.

RUSSLAND

Ein Land, fast doppelt so groß wie ganz Europa. Trotz einiger Rückschläge in den letzten Jahren, inklusive Pandemie, Ölpreisverfall und Rubelabwertung, punktet der Markt vor allem mit seiner Größe und Potenzial. Wenn es ums Eingemachte geht, können Zollbestimmungen und Einfuhrdokumente schon mal knifflig werden – aber dazu sind wir da. Und mit unserem Mann vor Ort sind Sie klar im Vorteil. 

Aktuelle wirtschaftliche Lage in Russland
Während das reale Wirtschaftswachstum Russlands 2019 noch +1,3 % betrug, schrumpfte die Wirtschaft bedingt durch die Pandemie 2020. Der BIP Rückgang 2020 soll laut Prognosen zwischen -5 Prozent und -4,4 Prozent liegen. Für 2021 wird ein Wachstum von bis zu 5 Prozent erwartet. Das Vorkrisenniveau erreicht Russland wahrscheinlich erst wieder 2022. Doch nicht nur die Covid-19-Krise machte Russland 2020 zu schaffen. Die fehlende Einigung über Ölförderkürzungen mit der OPEC und der daraufhin entfachte Ölpreiskrieg mit Saudi-Arabien drückte die Ölpreise und führte zu einer Rubelabwertung von 25 % sowie stark verminderten Budgeteinnahmen. Für neue Wachstumsimpulse soll der 55,5 Milliarden Euro schwere „Nationale Aktionsplan zur Wiederbelebung der Wirtschaft“ sorgen. Der Plan enthält mehr als 500 Maßnahmen zur Verbesserung des Geschäftsklimas, zur Exportförderung und Importsubstitution. Ziel ist es, mit Investitionen und einem steigenden Konsum die Wirtschaft anzukurbeln. 2021 stellt Russland hierfür rund 7 Milliarden Euro zur Verfügung. Dass Russland forschungs- und innovationstechnisch gut aufgestellt ist, bewies das Land 2020. Als weltweit erstes Land registrierte Russland eine eigene Impfung (“Sputnik”), der Impfstart war im Dezember 2020. Politisch wird das Land weiterhin von Präsident Putin geführt. Eine Verfassungsreform ermöglicht es ihm auch nach 2024 weitere Amtszeiten antreten. 

Niederösterreich in Russland
2019 belegte Russland Platz 17 im Ranking der wichtigsten Exportmärkte Niederösterreichs und kletterte im ersten Halbjahr 2020 sogar auf Rang 16. Waren im Wert von ca. 317 Mio. Euro (-4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) exportierten niederösterreichische Unternehmen im Jahr 2019 nach Russland. Im ersten Halbjahr 2020 waren es 167 Mio. Euro (-0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Die Top 3 der exportierten Warengruppen waren: Kernreaktoren, Kessel, Maschinen & mechanische Geräte; Waren aus Eisen oder Stahl sowie Rückstände, Abfälle der Lebensmittelindustrie, Futterzubereitungen.

Im Gegenzug betrugen die niederösterreichischen Importe 2019 aus Russland rund 474 Mio. Euro (-10,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). In den ersten sechs Monaten 2020 importierte Niederösterreich Waren im Wert von rund 213 Mio. Euro (-11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Russland lag damit 2020 auf Platz 13 der wichtigsten Importmärkte Niederösterreichs.

Erfolgreich in Russland
Seit 2013 ist Feodor Zyubanov Repräsentant von ecoplus International in Moskau und begleitet niederösterreichische Unternehmen beim Markteintritt- und -aufbau in Russland. Im Rahmen unseres kostenfreien Dienstleistungspakets für ein erfolgreiches Auslandsgeschäft, können niederösterreichische langfristige und nachhaltige Geschäftsbeziehungen in Russland aufbauen. ecoplus International unterstützte bereits zahlreiche niederösterreichische Unternehmen bei ihren Exportvorhaben in Russland, darunter sind Unternehmen wie z.B. Geoprospectors GmbH, APV Technische Produkte GmbH, Silberbauer Textiltechnik GmbH, Joma Kunststofftechnik GmbH & Co KG, …

Der russische Markt als eine der größten Volkswirtschaften der Welt bietet nach wie vor ein erhebliches Wachstumspotenzial. Trotz Sanktionen gilt Russland nicht nur als lukrativer Absatzmarkt, sondern auch als attraktiver Produktionsstandort. Eine Vielzahl niederösterreichischer Unternehmen ist in Russland aktiv, wie z.B. Ardex Baustoff GmbH, Bene AG, Doka GmbH, Gebrüder Weiss Gesellschaft m.b.H., igm Robotersysteme AG, KOTÁNYI GmbH, Leobersdorfer Maschinenfabrik GmbH, Maplan GmbH, Murexin GmbH, Voith Hydro GmbH & Co. KG, uvm.

TÜRKEI

Zugegeben nicht einfach, aber nicht unmöglich. Der Exportmarkt Türkei hat Potenzial aber auch viele Herausforderungen. Der starke Wertverlust der Lira stoppt den einstigen Höhenflug des sonst so geschäftigen Marktes. So ganz außer Acht lassen wir die Türkei dennoch nicht. 

Aktuelle wirtschaftliche Lage in der Türkei
Die negativen Auswirkungen der Corona-Krise machen auch vor der Türkei nicht Halt. 2020 schrumpfte das reale BIP der Türkei laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) um -5 Prozent. 2021 liegen die Prognosen für das Wirtschaftswachstum bei sehr optimistischen +5 Prozent und sind wohl sehr stark vom zukünftigen Infektionsgeschehen abhängig. Die Türkei ist stark in internationale Lieferketten eingebunden und damit vom Ausland abhängig. Erholen sich wichtige Absatzmärkte wie die EU, das Vereinigte Königreich sowie die USA, so hat das auch positive Auswirkungen auf die Türkei. Großer Verlierer 2020 war der Tourismus, vergleichsweise gut entwickelten sich die Gesundheitswirtschaft, die Nahrungsmittelindustrie und der Onlinehandel. Probleme bereitet die Türkische Lira (TL), die 2020 stark an Wert verloren hat. Daher wurden Importe, die Rückzahlung internationaler Kredite und die Durchführung von Projekten teurer. Chancen für niederösterreichische Unternehmen gibt es in den Bereichen Bau und Infrastruktur-Zulieferungen, Tourismus, Tunnelbau, Eisenbahnwesen, Verpackungsindustrie, Automotive, Erneuerbare Energien, Umwelt, Abfallwirtschaft, Smart Cities, IT und die Chemische Industrie.

Niederösterreich in der Türkei
Niederösterreich exportierte 2019 Waren im Wert von 143 Mio. Euro (-25,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Im ersten Halbjahr 2020 beliefen sich die Exporte auf rund 94 Mio. Euro. Die Exporte legten sogar um +32,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Die Türkei belegte Platz 21 der wichtigsten Exportmärkte Niederösterreichs. Die Top 3 der exportierten Warengruppen waren: Kernreaktoren, Kessel, Maschinen und mechanische Geräte; Luftfahrzeuge und Raumfahrzeuge und Teile davon; Waren aus Eisen oder Stahl.

Im Gegenzug importierte Niederösterreich 2019 Waren im Wert von 278 Mio. Euro (+17,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr)
aus der Türkei. In den den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 betrugen die Importe 121 Mio. Euro (-14,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitrum). Die Türkei belegte im ersten Halbjahr 2020 Rang 19 der wichtigsten Importmärkte Niederösterreichs

Erfolgreich in der Türkei
Seit 2012 unterstützt Serdar Arslan niederösterreichische Unternehmen bei ihren Exporthaben in der Türkei mittels einem kostenfreien und maßgeschneiderten Dienstleistungspaket – von der Marktanalyse, Vertriebspartnersuche & Distribution bis zur Begleitung in das Exportland.  Zahlreiche niederösterreichische Unternehmen etablierten mit Hilfe von ecoplus International im Laufe der letzten Jahre Geschäftsbeziehungen in der Türkei. Einige dieser Unternehmen sind z.B. APV Technische Produkte GmbH, Domoferm GmbH & Co KG, VWMS GmbH – Vienna Water Monitoring Solutions, INAUT AUTOMATION GmbH, …

Für österreichische Unternehmen bleibt die Türkei trotz wirtschaftspolitischer Herausforderungen ein interessanter Exportmarkt und Produktionsstandort. Das Land verfügt über Rohstoffe, eine breite industrielle Basis und einen gut ausgebauten Dienstleistungssektor. Vor allem als direkt an die Europäische Union angrenzender Markt ist die Türkei für die Erschließung von Märkten im Nahen Osten und Zentralasien eine gute Basis. Diese Vorteile schätzen auch viele niederösterreichische Unternehmen, die in der Türkei aktiv sind, wie z.B. Austrotherm GmbH, Baumit Beteiligungen GmbH, Biomin GmbH, Doka GmbH, KLINGER Holding Austria GmbH, PIPELIFE International GmbH, Voith Hydro GmbH & Co KG, uvm.

SKANDINAVIEN

Hoch hinauf – auf nach Skandinavien! Dort wo Trends & Offenheit für neue Produkte zuhause sind. Am besten biologisch und nachhaltig, wenn es um Lebensmittel & Verpackung geht. Aber auch in der Baubranche sind Know-how und Technologien aus dem Ausland gefragt.  

Aktuelle wirtschaftliche Lage in den skandinavischen Ländern
Skandinavien umfasst die nördlichen Länder Europas wie Schweden (ca. 10,1 Mio. Einwohner), Norwegen (5,4 Mio. Einwohner) und Dänemark (5,8 Mio. Einwohner). Dabei konnten die skandinavischen Länder in den letzten Jahren mit einem durchwegs konstant positiven Wirtschaftswachstum aufwarten. Anders sah die Lage im Jahr 2020 aus. Norwegen erzielte, stark beeinflusst von der weltweiten Pandemie, ein reales Wirtschaftswachstum von -1,3 Prozent (2019: +1,2 Prozent), Schwedens reales BIP-Wachstum lag bei -3,0 Prozent (2019: +1,3 Prozent) und auch Dänemarks Wirtschaftswachstum war alles andere als berauschend mit -3,3 Prozent (2019: +2,8 Prozent).

Anders als Norwegen sind Schweden (seit 1995) und Dänemark (seit 1973) EU-Mitglieder und profitieren damit von 40 Freihandelsabkommen, die die EU mit 70 Ländern weltweit geschlossen hat.

Das nominale BIP Norwegens lag 2020 bei 316,2 Mrd. Euro, Norwegen erzielte 2020 einen leichten Handelsbilanzüberschuss und exportierte mehr Produkte als es importierte. Norwegen gilt als hochentwickelte Industrienation, 20% bis 25% der Wirtschafsleistung wurden in den letzten Jahrzehnten mit dem Offshore Bereich (vor allem Erdöl-und Gassektor) erzielt. Norwegen ist damit vom Ölpreis abhängig, profitiert aber enorm von der Wertschöpfung aus der Nordsee. Geschäftschancen tun sich bei Maschinen und Anlagen, bei Infrastrukturprojekten und in der Baubranche auf.

Schweden verzeichnete 2020 ein nominales BIP von 465,6 Mrd. Euro. Außerdem exportierte Schweden mehr als es importierte und erzielte wie Norwegen einen Handelsbilanzüberschuss. Besonders das niedrige Zinsniveau hat in den vergangenen Jahren zu mehr betrieblichen Investitionen geführt und auch für Start-ups herrscht ein günstiges Klima in Schweden. Besonders profitierten während der weltweiten Pandemie Start-ups im Gaming-Bereich. Geschäftschancen gibt es auch für österreichische Unternehmen – zahlreiche Infrastrukturprojekte wollen umgesetzt werden, ausländische Konkurrenz ist bei Ausschreibungen gern gesehen. Aber auch innovative IT-Lösungen, Maschinen und Lebensmittel werden auf dem schwedischen Markt nachgefragt.

Das nominale BIP der Dänemark lag im Jahr 2019 bei 302,6 Mrd. Euro. Wie auch Schweden und Norwegen schloss Dänemark das Jahr 2020 mit einem Handelsbilanzüberschuss ab und exportierte mehr als es importierte. Dänemark trumpft mit einer starken Exportstruktur auf. Die Pharmaindustrie und der Lebensmittelsektor sind weniger Konjunkturabhängig. Der Tourismus spielt eine geringere Rolle. Der Privatkonsum ist 2020 nur wenig zurückgegangen. Trotz geringer Arbeitslosigkeit, niedriger Inflation und niedrigen Zinssätzen, ließen sich die Dänen jedoch nicht zum Konsumrausch hinreißen. Dänemark verfolgt eine ambitionierte Klimapolitik und möchte den CO2-Ausstoß bis 2030 um 70% reduzieren. Geschäftschancen ergeben sich daher in folgenden Bereichen: Tiefbau- und Infrastruktur, beim nachhaltigen Bauen, bei Energie(-effizienz) und der Umwelttechnik.

Niederösterreich in Skandinavien
Niederösterreich exportierte 2019 Waren im Wert von 250 Mio. Euro (-6,2 Prozent) nach Schweden, nach Norwegen gingen Waren im Wert von 103 Mio. Euro (+3,1 Prozent) und der exportierte Warenwert nach Dänemark betrug 114 Mio. Euro (-9,6 Prozent). In den ersten sechs Monaten 2020 exportierte Niederösterreich Waren im Wert von rund 105 Mio. Euro (-21,2 Prozent) nach Schweden, gefolgt von 57,3 Mio. Euro (-2,3 Prozent) nach Dänemark und 49,2 Mio. Euro (-9,1 Prozent) nach Norwegen. Schweden lag auf Rang 18 der wichtigsten Exportmärkte Niederösterreichs, gefolgt von Dänemark (Rang 23) und Norwegen (Rang 27).

Erfolgreich in Skandinavien
ecoplus International unterstützt seit 2017 aktiv niederösterreichische Unternehmen bei ihren Exportaktivitäten im skandinavischen Raum, gemeinsam mit dem schwedischen Netzwerkpartner ScandiConnect. Die Zusammenarbeit erfolgt projektbezogen. Kristoffer Lundqvist von ScandiConnect unterstützte bereits mehrere niederösterreichische Unternehmen bei der Vertriebspartnersuche in Skandinavien u.a. VeggieMeat GmbH, Weizenfrei Produktions GmbH, Silberbauer Textiltechnik GmbH, FIRELAND FOODS GmbH, uvm.

Skandinavien ist für viele österreichische Unternehmen ein spannender Absatzmarkt, was nicht zuletzt am ähnlichen Kaufkraftniveau liegt. Skandinavien besteht aus Industrienationen, die qualitativ hochwertige Produkte, Maschinen und Lösungen schätzen. Auch viele niederösterreichische Unternehmen agieren am skandinavischen Markt, wie z.B. Doka GmbH, dormakaba Austria GmbH, Prinz GmbH & Co KG, LKW WALTER Internationale Transportorganisation AG, Maplan GmbH, Watt Drive Antriebstechnik GmbH, Welser Profile Austria GmbH, uvm.

USA

Big­ – bigger – USA. Man muss schon wissen, mit welchen Produkten man in welchem Bundesstaat ansetzt. Zu groß das Land. Zu vielfältig und differenziert die einzelnen Regionen. Und dennoch: Made in America scheint landesweit gleichermaßen zu gelten. Setzen wir gemeinsam die „US-Brille“ auf und Sie werden merken: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist für das – vergleichsweise – „kleine“ Niederösterreich keineswegs eine Nummer zu groß. 

Aktuelle wirtschaftliche Lage in den USA
Mit einem nominalen BIP von rund 20,8 Billionen USD waren die USA im Jahr 2020 die größte Volkswirtschaft der Welt (vorläufige Zahl). Der Anteil an der globalen volkswirtschaftlichen Gesamtleistung lag 2020 bei 24,8 Prozent. Im zweiten Quartal 2020 kämpften die USA mit dem schwersten Einbruch der Wirtschaft seit Beginn der Aufzeichnungen. Im zweiten Halbjahr 2020 gab es eine spürbare Erholung der Wirtschaft (Anstieg des privaten Konsums, Rückgang der Arbeitslosigkeit). Das reale Wirtschaftswachstum der USA betrug 2020 -4,3 Prozent. Prognosen für das Jahr 2021 gehen von einem BIP-Wachstum von +3,1 Prozent aus. 
Vor allem die Impfungen und ein umfassendes Konjunkturpaket der Regierung befeuern die wirtschaftliche Erholung. Bis Anfang April 2021 waren bereits rund 94 Millionen Menschen in den USA geimpft und damit 28 Prozent der Bevölkerung. Die Arbeitslosigkeitsrate lag vor Covid-19 konstant auf einem historisch niedrigen Niveau von rund 3,5 Prozent – Werte, die seit 1969 nicht mehr erreicht wurden. Auch jetzt sinkt die Arbeitslosenrate wieder und liegt bei etwas über sechs Prozent. Die Befürchtungen einer Massenarbeitslosigkeit im Zuge der Corona-Krise haben sich daher nicht bestätigt.

Der “American Rescue Plan Act of 2021″, das bis dato umfangreichste Hilfspaket ($ 1,9 Bio.), wurde im März 2021 vom Kongress abgesegnet und beflügelt ebenfalls das Wirtschaftswachstum. Die gesamten Hilfen zur Pandemiebekämpfung haben einen Anteil von rund 27 % des BIP.
Seit Anfang des Jahres ist Joe Biden Präsident der USA. Bedeutende Wirtschaftssektoren in den USA sind: Finanz- und IT, Chemie und Pharmazie, Medizintechnik, Elektronikindustrie sowie die Sektoren Automobil, Flugzeugbau, Raumfahrt, Energie und Militärindustrie. Rund 30 Mio. KMUs und 121 der Fortune500 Unternehmen befinden sich in den USA.

Niederösterreich in den USA
Niederösterreich exportierte 2019 Waren im Wert von 1,07 Mrd. Euro (-9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) in die USA. Im ersten Halbjahr 2020 betrugen die Exporte rund 502 Mio. Euro (-9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Die USA belegten damit Platz 5 der wichtigsten Exportmärkte Niederösterreichs. Die Top 3 der exportierten Warengruppen waren: Waffen und Munition, Teile davon und Zubehör; Kernreaktoren, Kessel, Maschinen, mechanische Geräte; Kunststoffe und Waren daraus.

Niederösterreich importierte im Gegenzug 2019 Waren im Wert von 978 Mio. Euro (+15,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) aus den USA. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 betrugen die Importe aus den USA rund 504 Mio. Euro (-6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum). Die USA lagen auf Platz 5 der wichtigsten Importmärkte Niederösterreichs

Erfolgreich in den USA
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  • Syngroup (Denver): Gregor Vogrin und sein Team unterstützen niederösterreichische Unternehmen beim Markteintritt und bei der Unternehmensgründung (die Zusammenarbeit erfolgt projektbezogen) Unternehmensbetreuungen/Gründungen in den USA (Auswahl): APV Technische Produkte Ges.m.b.H., BIOGEST Energie- und Wassertechnik GmbH, Geoprospectors GmbH, Brucha Gesellschaft m.b.H., DELTA BLOC International GmbH, Brandner Hygiene GmbH, uvm.
  • Utah Valley University (UVU): Kooperation mit Studierenden der UVU (Erarbeitung potenzieller Markteintrittsstrategien für niederösterreichische Unternehmen). Unternehmensprojekte (Auswahl): DPM Holzdesign GmbH, VWMS GmbH, etc.

Die USA sind für österreichische Unternehmen ein sehr attraktiver und spannender „Fernmarkt“ mit großem Potenzial und Geschäftschancen. Viele der österreichischen Top 100 Unternehmen sind äußerst erfolgreich am US-Markt aktiv. Und auch viele niederösterreichische Unternehmen schätzen die USA, wie z.B. Backhausen GmbH, Berndorf Band GmbH, Doka GmbH, Erber AG, F. List GmbH, igm Robotersysteme AG, Pollmann International GmbH, Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG, Voith Turbo GmbH & Co KG, Wittmann Battenfeld GmbH, uvm.

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